Nachtleben München

Viel Müll, kaum Abstand - München will Lösung für Gärtnerplatz-Partys

Der Gärtnerplatz in München ist schon immer ein beliebter Treffpunkt. Inzwischen arten die Partys im Freien vor allem nachts immer mehr aus.

Der Gärtnerplatz in München ist schon immer ein beliebter Treffpunkt. Inzwischen arten die Partys im Freien vor allem nachts immer mehr aus.

Bild: Seven Hoppe/dpa (Archiv)

Der Gärtnerplatz in München ist schon immer ein beliebter Treffpunkt. Inzwischen arten die Partys im Freien vor allem nachts immer mehr aus.

Bild: Seven Hoppe/dpa (Archiv)

Als Reaktion auf ausufernde, nächtliche Feiern am Gärtnerplatz hat die Stadt München einen runden Tisch eingerichtet. Was sich davon erhofft wird.
Der Gärtnerplatz in München ist schon immer ein beliebter Treffpunkt. Inzwischen arten die Partys im Freien vor allem nachts immer mehr aus.
dpa
19.08.2020 | Stand: 13:48 Uhr

"Wir haben Verständnis, dass Menschen sich an der frischen Luft treffen wollen, gerade auch, weil viele in diesen Ferien daheim geblieben sind. Dennoch zeigen uns die steigenden Coronazahlen, dass die Zeit drängt und wir schnell handeln müssen", sagte der Vizechef der Stadtratsfraktion von SPD und Volt, Christian Vorländer, am Mittwoch in München. Zuvor hatte der Feriensenat des Stadtrats einem Dringlichkeitsantrag zugestimmt.

Gärtnerplatz München wird gerade zur Corona-Zeit zur Feier- und Party-Meile

Bei schönem Wetter ist der Gärtnerplatz abends ein beliebter Treffpunkt vor allem für Jugendliche. Anwohner beschwerten sich über Lärm und Müll, zudem hielten viele der Feiernden die Hygiene- und Abstandsregeln nicht ein, heißt es in dem Antrag. Auch im Englischen Garten feiern viele Leute gerne, oft ohne die Coronaregeln zu beachten.

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Neben Vertretern verschiedener städtischer Referate sollen dem Gremium unter anderem auch Polizisten angehören. Das erste Treffen ist bereits am Montag geplant. Der runde Tisch soll laut SPD/Volt-Fraktion zwischen allen Beteiligten vermitteln und überlegen, wie sich die Jugendlichen trotzdem treffen können. Auch mögliche weitere Hotspots wolle man im Blick behalten.