Corona-Pandemie

Wirtschaftsminister Aiwanger fordert Fairness im Einzelhandel

Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) ruft Einzelhändler zu mehr Fairness untereinander auf.

Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) ruft Einzelhändler zu mehr Fairness untereinander auf.

Bild: Matthias Balk, dpa

Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) ruft Einzelhändler zu mehr Fairness untereinander auf.

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Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hat Einzelhändler zu mehr Fairness in der Corona-Pandmeie aufgerufen. Warum er das gemacht hat.
Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) ruft Einzelhändler zu mehr Fairness untereinander auf.
dpa
20.01.2021 | Stand: 15:24 Uhr

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hat die Betreiber von Supermärkten aufgefordert, nicht das Sortiment geschlossener kleiner Einzelhändler zu bedienen. Er appelliere an die Fairness der Händler untereinander, sagte Aiwanger am Mittwoch nach eine Sitzung des Kabinetts. Die Aufsichtsbehörden würden ein zusätzliches, wachsames Auge auf diese Angelegenheit werfen.

90 Prozent der Überbrückungshilfe II ausgezahlt

Inzwischen sei ein großer Teil der staatlichen Hilfen für Gewerbetreibende ausgezahlt, sagte Aiwanger. Gelder aus der Überbrückungshilfe II für den Zeitraum September bis Dezember 2020 hätten 15.900 Betriebe im Volumen von 343 Millionen Euro beantragt. Davon seien 90 Prozent ausgezahlt.

Bei den Novemberhilfen sei Bayern auf die Software des Bundes angewiesen. Von 50.900 Anträgen im Volumen von 865 Millionen Euro seien 42 Prozent des Geldes ausgezahlt. Noch im Januar werde der größte Teil abgewickelt sein. Bei den Dezemberhilfen seien von 28 600 Anträgen über 466 Millionen Euro 34 Prozent ausgezahlt.

Überbrückungshilfe III noch in der Endabstimmung

Die Überbrückungshilfe III für den Zeitraum Januar bis Juni 2021 sei noch in der Endabstimmung. Es gebe deutliche Nachbesserung für die Abschreibungen bei verderblichen und saisonalen Waren. Beispielsweise können die Kosten für nicht mehr verkäufliche Winterkollektionen abgeschrieben werden. Die Abschlagszahlungen seien auf bis zu 150.000 Euro angehoben worden. (Lesen Sie auch: Bayerns Kabinett verlängert Lockdown bis Mitte Februar, plant aber keine neuen Verschärfungen)

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