Nach Milliardenpleite

Zehntausende P&R-Gläubiger können auf Geld im ersten Quartal hoffen

Das Logo der Containerinvestmentfirma P&R Container Vertriebs und Verwaltungs-GmbH ist vor dem Gebäude des Unternehmens im bayerischen Gründwald zu sehen.

Das Logo der Containerinvestmentfirma P&R Container Vertriebs und Verwaltungs-GmbH ist vor dem Gebäude des Unternehmens im bayerischen Gründwald zu sehen.

Bild: picture alliance/dpa | Matthias Balk

Das Logo der Containerinvestmentfirma P&R Container Vertriebs und Verwaltungs-GmbH ist vor dem Gebäude des Unternehmens im bayerischen Gründwald zu sehen.

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Die 54.000 von der Milliardenpleite der Containervermietung P&R betroffenen Gläubiger sollen in den nächsten Monaten erstmals Geld bekommen.
Das Logo der Containerinvestmentfirma P&R Container Vertriebs und Verwaltungs-GmbH ist vor dem Gebäude des Unternehmens im bayerischen Gründwald zu sehen.
dpa
04.12.2020 | Stand: 16:41 Uhr

In vier Gläubigerversammlungen wurde der Weg dafür freigemacht, wie die Insolvenzverwalter am Freitag mitteilten. Nun arbeite man "intensiv daran, eine erste Auszahlung im ersten Quartal 2021 möglich zu machen".

Bevor das Geld fließen kann, müssen allerdings noch Bankdaten und Kontoverbindungen abgeglichen werden. Zudem müssen die Gläubigerausschüsse entscheiden, wie viel von den bisher erwirtschafteten 435 Millionen Euro ausgezahlt und wie viel als Rückstellungen zurückbehalten wird.

"Die Containerverwertung erfolgt weiterhin ungestört und nach Plan", sagte Insolvenzverwalter Michael Jaffé. Er will mit ihr insgesamt mindestens eine Milliarde Euro erlösen. Dem stehen allerdings Forderungen von drei Milliarden Euro gegenüber.

P&R hatte Kapitalanlegern Beteiligungen an 1,6 Millionen Containern verkauft, von denen aber nur ein Drittel existierte. Die Staatsanwaltschaft sah "Merkmale eines Schneeballsystems".