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Zehntausende strömen ins Allgäu: Ikarus-Festival bei Memmingen gestartet

TechnoSommerWunderland

Zehntausende strömen ins Allgäu: Ikarus-Festival bei Memmingen gestartet

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    Hoch die Hände, Ikarus: Am Freitag startete das Festival bei Memmingen mit einem gelungenen Auftakt. Zehntausende strömten ins Allgäu und richteten sich mit Zelten auf dem Gelände ein.
    Hoch die Hände, Ikarus: Am Freitag startete das Festival bei Memmingen mit einem gelungenen Auftakt. Zehntausende strömten ins Allgäu und richteten sich mit Zelten auf dem Gelände ein. Foto: Peter Hausner

    Bass, wir brauchen Bass! Noch ehe der erste DJ am Freitag auch nur in die Nähe eines Mischpults kam, hämmerten die harten Beats schon hundertfach über den Ikarus-Campingplatz. Die Klänge aus den mitgebrachten Boxen der Besucher ließen keinen Zweifel zu: Bis Montag gibt im Allgäu die Elektromusik den Takt an. Übertönt wurde der Sound nur hin und wieder vom Lärm der Ryanair- oder Wizzair-Flieger auf der angrenzenden Start- und Landebahn des Airports.

    Es bleibt dabei: Auch im fünften "Ikarus"-Jahr scheint der Allgäuer Flughafen wie geschaffen für ein Camping-Musikspektakel dieser Größenordnung. Die Gäste kommen aus allen Himmelsrichtungen – sogar aus Spanien und Portugal flogen die Electro-Jünger ein. Für sie hieß es: Bahn frei.

    IKARUS festival
Memmingerberg
1. Tag
Die Zeltlager werden bezogen.
Essensvorräte und Getränke werden angeschleppt, erste Bierdosen geöffnet. 
Der erste DJ legt auf..
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    33 Bilder

    Stau bildete sich hingegen bereits am Vormittag auf der Zufahrtsstraße, auf der die Besucher mit ihren Autos die neuen Parkplätze rund um das Gelände anfuhren. Einmal auf dem Campingplatz angekommen, entspannten sich viele Mienen aber schnell. Die Macher haben nicht nur durch die große Auswahl an verschiedenen Künstlern den Besucher-Geschmack getroffen. Auch das Ambiente auf dem ehemaligen Militärstützpunkt – ein Mix aus Beton, Wiesen, Sheltern und Wäldern – trifft ins Schwarze. Mystisches Flair trifft Allgäuer Natur trifft harte Electro-Beats.

    Genauso vielfältig wie die Stimmung auf dem Festival-Gelände ist die Mischung aus unterschiedlichen Subgenres der Elektromusik und klangvollen Namen der Szene. Die Verantwortliche setzen konsequent darauf, auch Nischen wie Psy-Trance oder RAW ausreichend Platz im Timetable einzuräumen. Demgegenüber stehen international bekannte Star-DJs wie Lost Frequencies oder Ofenbach, deren Songs auch die meisten Radiohörer mitsummen können.

    Abtauchen in eine eigene Welt

    Ab 14 Uhr hieß es für die Camper am Freitag: Raus aus dem Schutz der Pavillons, ein letzter Schluck aus der Dose – abtauchen in eine eigene Welt. Auf der abermals spektakulären "Forest Stage" mitten in einem Waldstück eröffneten Mike Boost, Electronic Elephant und Pauli Pocket mit überwiegend chilligen Downtempo-Klängen das Ikarus 2019. Ab 18 Uhr ging es auch auf der großen Hauptbühne rund. Die Headliner Stephan Bodzin, Deborah de Luca und Rodhad sind angesagte Produzenten, die es live durchaus krachen lassen. Morgens um vier schickte Acid-"King" Reinier Zonneveld die letzten Feierwütigen zurück in ihre Zelte: Ein paar Stunden Schlaf tanken, ehe es am Samstag ab 12 Uhr im Wald mit Lexer zunächst wohl etwas ruhiger weitergeht. Am Abend (20 Uhr) tritt dann DJ-Ikone Paul Kalkbrenner auf.

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