Verdacht auf fahrlässige Tötung

Zugunglück in Garmisch: Ermittlungen nun gegen vier Beschuldigte

Nach dem Zugunglück nahe Garmisch ermittelt die Staatsanwaltschaft nun gegen vier Mitarbeiter der Deutschen Bahn.

Nach dem Zugunglück nahe Garmisch ermittelt die Staatsanwaltschaft nun gegen vier Mitarbeiter der Deutschen Bahn.

Bild: Angelika Warmuth, dpa (Archivbild)

Nach dem Zugunglück nahe Garmisch ermittelt die Staatsanwaltschaft nun gegen vier Mitarbeiter der Deutschen Bahn.

Bild: Angelika Warmuth, dpa (Archivbild)

Nach dem Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen wird nun gegen vier Beschuldigte ermittelt. Es besteht gegen alle vier der Verdacht der fahrlässigen Tötung.
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dpa
29.07.2022 | Stand: 13:40 Uhr

Die Staatsanwaltschaft München II hat nach dem Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen die Ermittlungen auf eine vierte Person ausgeweitet. Damit werde nun gegen insgesamt vier Mitarbeiter der Deutschen Bahn wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt, sagte ein Sprecher der Anklagebehörde der Deutschen Presse-Agentur. Bei dem vierten Beschuldigten handele es sich um einen Fahrdienstleiter. Damit sind nun zwei Fahrdienstleiter im Visier der Ermittler.

Zug in Garmisch entgleist: Vier Frauen und ein 14-Jähriger starben

Der Regionalzug von Garmisch-Partenkirchen nach München war am 3. Juni kurz nach der Abfahrt entgleist. Vier Frauen und ein 14-Jähriger aus der Region starben. 16 Menschen wurden schwer verletzt, etwa 50 leicht.

Das Ermittlungsverfahren bedeute nicht, dass die Beschuldigten tatsächlich eine Mitschuld treffen und Anklage erhoben werde - es könne auch zu einer Einstellung des Verfahrens kommen, erläuterte die Anklagebehörde.

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