Zwölf Delegierte der evangelischen Dreifaltigkeitskirche Kaufbeuren mit Diakon Reinhold Netz reisten im August mehrere Wochen ins ostafrikanische Tansania, um verschiedene Projekte und Einrichtungen der dortigen Evangelisch-Lutherischen Partnerkirche zu besuchen.
Unterstützung für benachteiligte Kinder in Tansania
Ein Höhepunkt war die Technische Sekundarschule LEKI, die Diakon Netz aufgebaut und geleitet hatte, als er sieben Jahre mit seiner Familie in Tansania lebte. Sie soll besonders benachteiligten Kindern eine gute Ausbildung unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ ermöglichen.
Viele neue Kontakte aufgebaut
Nun nach vielen Jahren wurden diese Schule sowie andere Handwerkerschulen und Behinderteneinrichtungen wieder besucht. Es war beeindruckend, mit welcher Herzlichkeit und Gastfreundschaft die deutschen Besucher fröhlich empfangen und versorgt wurden, wie es in einer Pressemitteilung heißt. „Für uns Deutsche war es fast beschämend, wie Fremde uns mit solcher Freude, Freundlichkeit und sympathischer Aufmerksamkeit begegneten.“ Es seien viele neue Kontakte aufgebaut und alte Beziehungen gestärkt worden.
Termine für Bildervorträge
Dienstag, 2. September, 14.30 Uhr, im Gemeindehaus St. Peter und Paul, Barbarossastraße 23, Dienstag, 30. September, 19 Uhr, im Matthias-Lauber-Gemeindehaus, Bismarckstraße 7, Donnerstag, 2. Oktober, 15 Uhr im Matthias-Lauber-Gemeindehaus, Bismarckstraße 7.
Vor dem Besuch hatte die Kirchengemeinde der Dreifaltigkeitskirche Spenden gesammelt, um die Schüler und die Einrichtungen zu unterstützen. Diese Spenden wurden vor Ort als große Überraschung direkt an die Verantwortlichen übergeben. Neben der Übernahme des Schulgeldes für Kinder aus besonders armen Familien wurde auch die schulische und berufliche Bildung von Kindern mit Behinderungen von der Delegation der Kirchengemeinde mit mehreren tausend Euro unterstützt, wie es in der Mitteilung weiter heißt.
Schwierige Lage für Menschen mit Behinderungen
Als behinderter Mensch in Tansania zu leben, ist außerordentlich hart. Die ärztliche Versorgung ist oft ungenügend und in Dörfern werden immer noch viele Kinder mit Behinderung versteckt. Tansanische Diakone vom Faraja Diaconic Centre helfen hier sehr engagiert in Gemeinden und Einrichtungen, wo sie Menschen in schwierigen Lebenssituationen beistehen und konkrete Hilfe leisten.
Wo gibt es weiter Informationen?
Informationsbroschüren für die Unterstützung zur diakonische Arbeit in Tansania sowie Schulpatenschaften sind im Parramt, Ludwigstraße 31 in Kaufbeuren erhältlich oder auf der Homepage der Rummelsberger Diakonie: rummelsberger-diakonie.de/tansaniastiftung.
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