Coronabeschränkungen

Bahn-Unternehmen stellen Zugverkehr zwischen Deutschland und Tirol ein

Die Deutschen Bahn und die Bayerischen Regiobahn stellen aufgrund der neuen Corona-Regelungen den Zugverkehr nach Österreich ein.

Die Deutschen Bahn und die Bayerischen Regiobahn stellen aufgrund der neuen Corona-Regelungen den Zugverkehr nach Österreich ein.

Bild: Karl-Josef Hildenbrand, dpa (Symbolbild)

Die Deutschen Bahn und die Bayerischen Regiobahn stellen aufgrund der neuen Corona-Regelungen den Zugverkehr nach Österreich ein.

Bild: Karl-Josef Hildenbrand, dpa (Symbolbild)

Seit Donnerstag steht der Regionalverkehr nach Tirol still. Nun sind auch die Fernzüge nach Tirol und Tschechien betroffen.
Die Deutschen Bahn und die Bayerischen Regiobahn stellen aufgrund der neuen Corona-Regelungen den Zugverkehr nach Österreich ein.
dpa
12.02.2021 | Stand: 17:18 Uhr

Die Deutsche Bahn stellt den Fernverkehr nach Tirol und Tschechien wegen der neuen Corona-Regelungen ein. Nach Tirol fahren bis auf weiteres auch keine Regionalzüge mehr - und zwar sowohl bei der Deutschen Bahn (DB) als auch bei der Bayerischen Regiobahn (BRB). Dies teilten die beiden Unternehmen jeweils am Freitag mit. Zunächst noch unklar blieb die Lage im Regionalverkehr nach Tschechien. Dazu befinde sich die DB noch im Austausch mit den verantwortlichen Stellen, sagte ein Sprecher.

Auch der Fernverkehr nach Österreich und Tschechien wird eingestellt

Die Eurocitys München – Innsbruck – Verona sowie Hamburg – Berlin – Prag entfallen ab Sonntag 0.00 Uhr. Im Regionalverkehr ist bereits Schluss: "Aufgrund der neuen behördlichen Pandemie-Vorgaben für die Ein- und Ausreise sind die grenzüberschreitenden Verkehre von DB Regio nach Tirol zum 12.02.21 eingestellt worden", hieß es. Betroffen seien die Verbindungen nach Innsbruck und Reutte.

Keine Ausnahmen mehr für den Zugverkehr nach Österreich

Die Züge der BRB auf der Strecke München–Kufstein wenden im Bahnhof Kiefersfelden an der bayerischen Grenze. "Wir müssen so handeln, weil laut neuester ministerieller Verordnung aus Österreich dieses Mal, im Gegensatz zu früheren Verordnungen, keine Ausnahme für den Personenverkehr besteht", erläuterte Geschäftsführer Arnulf Schuchmann. "Wir können für unser Zugpersonal die Testpflicht alle 48 Stunden unmöglich umsetzen."

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