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Nach Brand-Drama in Dornbirn: Deutscher stirbt in Münchner Spezialklinik

Symbolbild - Feuerwehr

In Dornbirn ist bei einem Feuer ein 29-jähriger Deutscher bereits regungslos in seiner Wohnung gefunden worden.

Bild: Alexander Kaya, dpa (Symbolbild)

In Dornbirn ist bei einem Feuer ein 29-jähriger Deutscher bereits regungslos in seiner Wohnung gefunden worden.

Bild: Alexander Kaya, dpa (Symbolbild)

In Dornbirn kam es in der Nacht zu einem Brand in einem Mehrparteienhaus. Ein Deutscher musste reanimiert werden, erlag im Krankenhaus aber seinen Verletzungen.
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Von Allgäuer Zeitung
23.06.2021 | Stand: 07:41 Uhr

Update, 17.20 Uhr: Der bei dem Brand verletzte 29-jährige Deutsche ist im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen. Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes und der Polizeiinspektion Dornbirn laufen weiter. Neue Erkenntnisse zum genauen Brandhergang gibt es derzeit nicht.

Brand in Dornbirn: Deutscher muss reanimiert werden

Das Feuer in Dornbirn wurde in der Nacht auf Dienstag gegen 3.45 Uhr gemeldet. Anrufer bemerkten Rauch im obersten Geschoss eines Mehrparteienhauses. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand das Stockwerk bereits in Flammen.

Die Retter evakuierten sofort alle Bewohner des Hauses. Der Brand entstand laut Mitteilung in der Wohnung eines 29-jährigen Deutschen. Die Feuerwehr Dornbirn öffnete gewaltsam die Wohnungstüre und fand den Mann bereits regungslos am Boden des Eingangsbereichs liegen. Noch im Treppenhaus begann ein Notarzt mit der Reanimation.

Brand in Dornbirn: Verletzter wird in Spezialklinik nach München geflogen

Der Feuerwehr gelang es in der Zwischenzeit, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Der Verletzte wurde nach der erfolgreichen Reanimation vorerst ins Krankenhaus Dornbirn gebracht. Er wurde allerdings noch in der Nacht mit dem Notarzt-Hubschrauber "Christophorus 8" in eine Spezialklinik nach München geflogen.

Zur Brandentstehung gibt es bislang noch keine Erkenntnisse. Die Brandermittler des Landeskriminalamtes sind vor Ort und untersuchen die Brandursache. Am Einsatz beteiligt waren die Feuerwehr Dornbirn mit sieben Fahrzeugen und rund 35 Feuerwehrleuten, die Rettung mit drei Fahrzeugen, sowie ein Notarzt und Beamte der städtischen Sicherheitswache und der Bundespolizei.

Immer wieder große Brände in Vorarlberg

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Bereits Anfang des Monats kam es in der Vorarlberger Grenzregion zum Allgäu zu einem Großbrand - mit tragischem Ende. In Bregenz-Vorkloster starb ein Mensch bei einem Feuer in einem Mehrparteienhaus. Fünf weitere Personen wurden verletzt.

Mitte März zog sich eine 66-jährige Frau schwerste Verletzungen zu, als sie den Schwedenofen in ihrer Wohnung mit diversen Brandbeschleunigern anfeuern wollte. Dabei fing eine Couch Feuer, die Flammen breiteten sich in der gesamten Wohnung aus. Die Frau starb einige Wochen nach dem Feuer in der Unfallklinik Murnau in Bayern.

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