Rücktritt: Österreichs Gesundheitminister

Österreichs Gesundheitsminister Mückstein tritt erschöpft zurück

Wolfgang Mückstein tritt zurück. Der Gesundheitsminister von Österreich begründet seinen Rücktritt mit Erschöpfung. In Österreich hat der zweite Gesundheitsminister seit Beginn der Corona-Pandemie wegen Überlastung das Handtuch geworfen.

Wolfgang Mückstein tritt zurück. Der Gesundheitsminister von Österreich begründet seinen Rücktritt mit Erschöpfung. In Österreich hat der zweite Gesundheitsminister seit Beginn der Corona-Pandemie wegen Überlastung das Handtuch geworfen.

Bild: Lisa Leutner, dpa

Wolfgang Mückstein tritt zurück. Der Gesundheitsminister von Österreich begründet seinen Rücktritt mit Erschöpfung. In Österreich hat der zweite Gesundheitsminister seit Beginn der Corona-Pandemie wegen Überlastung das Handtuch geworfen.

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Wolfgang Mückstein, Gesundheitsminister von Österreich, tritt zurück. Die Gründe und alle Infos.
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dpa
03.03.2022 | Stand: 17:20 Uhr

In Österreich hat der zweite Gesundheitsminister seit Beginn der Corona-Pandemie wegen Überlastung das Handtuch geworfen. Wolfgang Mückstein (Grüne) erklärte am Donnerstag seinen Rücktritt - weniger als ein Jahr, nachdem er aus seiner Wiener Arztpraxis in die Spitzenpolitik gewechselt war.

Wolfgang Mückstein (die Grünen) tritt zurück: Persönliche Gründe

In den vergangenen Wochen sei er nicht mehr in der Lage gewesen, jeden Tag 100 Prozent der notwendigen Leistung zu erbringen, sagte der 47-jährige Minister. Außerdem sei er ständig Bedrohungen ausgesetzt gewesen und habe Polizeischutz gebraucht, sagte der Politiker, ohne radikale Corona-Maßnahmengegner konkret zu erwähnen. "Das will man nicht lange und das hält man nicht lange aus", fügte er hinzu.

Mücksteins Amtsvorgänger und Parteikollege Rudolf Anschober hatte im vergangenen April wegen Überarbeitung aufgegeben. Mückstein war in den vergangenen Wochen mit zunehmend negativen Medienberichten konfrontiert, die unter anderem sein hölzernes Auftreten und seine manchmal widersprüchlichen Aussagen thematisierten.

Grünen-Chef und Vizekanzler Werner Kogler kündigte an, den Regionalpolitiker Johannes Rauch als neuen Gesundheitsminister vorzuschlagen. Rauch ist in der Landesregierung von Vorarlberg für Umwelt und Verkehr zuständig.

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