Polizeiauto gerammt

Verfolgungsfahrt in Bayern und Österreich endet mit geplatztem Reifen

Mit teils 190 Kilometern pro Stunde fuhr ein Autofahrer mit seinem Pkw vor der Polizei davon. Auch Sperrungen und ein Hubschrauber stoppten ihn zunächst nicht.

Mit teils 190 Kilometern pro Stunde fuhr ein Autofahrer mit seinem Pkw vor der Polizei davon. Auch Sperrungen und ein Hubschrauber stoppten ihn zunächst nicht.

Bild: Patrick Seeger, dpa (Symbolbild)

Mit teils 190 Kilometern pro Stunde fuhr ein Autofahrer mit seinem Pkw vor der Polizei davon. Auch Sperrungen und ein Hubschrauber stoppten ihn zunächst nicht.

Bild: Patrick Seeger, dpa (Symbolbild)

Ein 45-jähriger Autofahrer ist mit seinem Wagen durch Oberbayern und Tirol vor der Polizei geflohen. Auch Sperrungen stoppten den Mann nicht.
##alternative##
dpa
04.07.2021 | Stand: 11:24 Uhr

Ein geplatzter Reifen hat einer Verfolgungsfahrt durch Oberbayern und Tirol eine Ende bereitet. Zuvor hatte der Autofahrer unter anderem ein Polizeiauto gerammt, eine Sperre am Grenzübergang umfahren und war auch nicht von einem Polizeihubschrauber zu stoppen, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

Eine Streife hatte den zur Fahndung ausgeschriebenen Wagen am Freitagabend auf der Autobahn 8 Richtung München entdeckt. Erste Anhalteversuche ignorierte der Mann und entkam. Trotz Verstärkung konnte das Auto nicht gestoppt werden. Nahe dem Autobahndreieck Inntal überholte der Fahrer auf dem Seitenstreifen andere Autos und fuhr kurz darauf nach Rosenheim ab. Dort rammte er ein Polizeiauto.

Hubschrauber verfolgte Autofahrer

Mit teils 190 Stundenkilometern fuhr er weiter Richtung Österreich. Ein Hubschrauber nahm die Verfolgung auf. Eine Polizeisperre und die Grenzkontrolle umfuhr der Mann noch, ehe ein geplatzter Reifen der Verfolgung an der Ausfahrt Kufstein Nord ein Ende setzte. Der Fahrer, ein 45-Jährige Tscheche, und sein 38-jähriger Beifahrer wurden von bayrischen Beamten festgenommen. Die Männer und das Auto wurden nach Deutschland gebracht.

Der Fahrer muss sich nun etwa wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und unerlaubten Entfernens vom Unfallort verantworten. Die österreichischen Behörden hatte wegen Autoaufbrüchen in Kärnten und Tirol nach dem Mann gefahndet.