Conference League am Donnerstag

2000 Polizisten sichern Spiel zwischen Union Berlin und Rotterdam

Nachdem Rotterdam Fans den Schriftzug “Feyenoord” auf die East-Side-Gallery gesprüht hatten, wurde der Schriftzug grau übermalt und der Schriftzug “Ultras Union!” darauf gesprüht.

Nachdem Rotterdam Fans den Schriftzug “Feyenoord” auf die East-Side-Gallery gesprüht hatten, wurde der Schriftzug grau übermalt und der Schriftzug “Ultras Union!” darauf gesprüht.

Bild: Christophe Gateau, dpa

Nachdem Rotterdam Fans den Schriftzug “Feyenoord” auf die East-Side-Gallery gesprüht hatten, wurde der Schriftzug grau übermalt und der Schriftzug “Ultras Union!” darauf gesprüht.

Bild: Christophe Gateau, dpa

Ein Großaufgebot der Polizei soll beim Spiel zwischen Union und Feyernord für Sicherheit sorgen. Bereits am Mittwoch wurden 71 Anhänger in Gewahrsam genommen.
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dpa
04.11.2021 | Stand: 17:57 Uhr

Mit einem Großaufgebot begleitet die Berliner Polizei das Gruppenspiel der Conference League zwischen dem 1. FC Union und Feyenoord Rotterdam am Donnerstag im Berliner Olympiastadion (21.00 Uhr/TV Now). 2000 Kräfte sind in der Stadt bis in die Nacht im Einsatz, um Auseinandersetzungen zwischen Fans zu vermeiden, wie eine Sprecherin sagte. Die Beamten kündigten ein schnelles und konsequentes Vorgehen gegen Störer und Randalierer an.

Bereits am Nachmittag trafen sich laut Polizei Fans von Feyenoord in der Stadt, um ihr Team zu feiern. Vereinzelt seien Nebeltöpfe abgebrannt worden. Auseinandersetzungen gab es jedoch zunächst nicht. Um ein Aufeinandertreffen mit den Fans von Union Berlin zu verhindern, wurden die Rotterdam-Fans darauf hingewiesen, mit der U-Bahn zum Olympiastadion zu fahren. Die Fans von Union Berlin sollten die S-Bahn nehmen.

Schon am Vortag Randale in Berlin

Am Mittwochabend und in der Nacht waren rund 600 Polizisten im Einsatz. Insgesamt 71 Anhänger von Union Berlin und Feyenoord Rotterdam wurden in Gewahrsam genommen. Der Polizei zufolge war am Mittwoch bereits eine Anzahl an Gästefans aus Rotterdam im unteren vierstelligen Bereich angereist. Die Anhänger waren bis in die Nacht regelmäßig in kleineren Gruppen zusammengekommen, tranken viel Alkohol und randalierten teilweise.

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