Biathlon-Weltcup in Ruhpolding

Biathlet Kühn in Ruhpolding positiv auf Coronavirus getestet

Beim Biathlon-Weltcup in Ruhpolding wurde Johannes Kühn positiv auf Corona getestet.

Beim Biathlon-Weltcup in Ruhpolding wurde Johannes Kühn positiv auf Corona getestet.

Bild: Hendrik Schmidt, dpa

Beim Biathlon-Weltcup in Ruhpolding wurde Johannes Kühn positiv auf Corona getestet.

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Deutschlands derzeit bester Biathlet Johannes Kühn ist positiv auf das Coronavirus getestet worden und verpasst kurzfristig den Heim-Weltcup in Ruhpolding.
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dpa
12.01.2022 | Stand: 17:00 Uhr

Das teilte der Deutsche Skiverband am Mittwoch mit. Alle weiteren zusätzlich durchgeführten PCR-Tests bei den Mitgliedern des deutschen Teams fielen in Bayern negativ aus. Kühn, der Zehnter des Gesamtweltcups ist, musste sich in Isolation begeben. Wie der Weltverband IBU bekanntgab, läuft eine Kontaktnachverfolgung durch die lokalen Gesundheitsbehörden. Eine Entscheidung über eine Quarantäne steht deswegen noch aus.

Eigentlich hätte Kühn am Donnerstag (14.30 Uhr/ZDF und Eurosport) im Sprint in den Chiemgauer Alpen antreten sollen. Nun wird der Thüringer Philipp Horn den Startplatz des 30-Jährigen übernehmen. Der Bayer Kühn hatte im Dezember in Hochfilzen seinen ersten Weltcupsieg gefeiert. Der Erfolg im Sprint war zugleich der bislang einzige für die deutschen Skijäger im Olympia-Winter.

Biathlon-Weltcup in Ruhpolding: Auch Franziska Preuß Corona-positiv

Erst am Montag war der Corona-Fall von Top-Biathletin Franziska Preuß bekannt geworden. Die 27-Jährige hatte sich allerdings bereits Ende Dezember infiziert und könnte in der kommenden Woche wieder antreten. Die Gesamtweltcup-Dritte der Vorsaison verpasst genau wie Kühn die Rennen bis Sonntag in Ruhpolding.

Weniger als einen Monat vor dem Beginn der Olympischen Winterspiele in Peking (4. bis 20. Februar) nehmen die Corona-Sorgen auch im Biathlon langsam zu. Wie die IBU mitteilte, wurden in Ruhpolding auch ein Mitglied der norwegischen Delegation und eine Person aus der Ukraine positiv getestet. Zwar handelte es sich dabei nicht um Sportler, für alle betroffenen Teams mit Corona-Fällen wurden die Überwachungsmaßnahmen jedoch verschärft. Sie werden in den kommenden Tagen verstärkt getestet, um eine Ausbreitung zu verhindern.

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