Fairer Sport

Blutstropfen auf Papier: Wada entwickelt neue Dopingtest-Methode

Mithilfe einer neuartigen Blutstropfen-Analytik will die Welt-Anti-Doping-Agentur den Sport fairer machen. Künfitig sollen dafür ein paar Bluttropfen auf Papier reichen.

Mithilfe einer neuartigen Blutstropfen-Analytik will die Welt-Anti-Doping-Agentur den Sport fairer machen. Künfitig sollen dafür ein paar Bluttropfen auf Papier reichen.

Bild: Universitätsklinikum Heidelberg/Labor/dpa (Symbolbild)

Mithilfe einer neuartigen Blutstropfen-Analytik will die Welt-Anti-Doping-Agentur den Sport fairer machen. Künfitig sollen dafür ein paar Bluttropfen auf Papier reichen.

Bild: Universitätsklinikum Heidelberg/Labor/dpa (Symbolbild)

Ein paar Blutstropfen auf Papier sollen künftig ausreichen, um verbotene Substanzen aufzuspüren. Der neue Dopingtest könnte schon bald eingesetzt werden.

Mithilfe einer neuartigen Blutstropfen-Analytik will die Welt-Anti-Doping-Agentur den Sport fairer machen. Künfitig sollen dafür ein paar Bluttropfen auf Papier reichen.
dpa
19.08.2020 | Stand: 15:09 Uhr

Mit einem revolutionären Testverfahren will die Welt-Anti-Doping-Agentur die Kontrollen künftig ausbauen und zudem viel kostengünstiger machen. Nur ein paar Blutstropfen auf Papier sollen künftig ausreichen, um zuverlässig verbotene Substanzen aufspüren zu können, teilte die Wada zur neuen Bluttropfen-Analytik DBS (Dried Blood Spot Analysis) mit und erläuterte das Verfahren in einem Twitter-Video.

Neuer Doping-Test vielleicht schon bei den Olympischen Winterspielen 2022

Bereits bei den Olympischen Winterspielen und Winter-Paralympics 2022 in Peking könne DBS eingesetzt werden; einige Aspekte könnten sogar schon bei den auf 2021 verschobenen Sommerspielen in Tokio zur Anwendung kommen.

Die Methode, bei der nur wenige Blutstropfen aus der Fingerkuppe auf Papier gegeben und anschließend in Labors analysiert werden müssen, sei einfacher und kostengünstiger als herkömmliche Analysen. Auch der Transport und die Lagerung seien billiger, erläuterte die Wada.

Zudem könnten bislang logistisch sehr schwierige Tests in entlegenen Regionen der Welt künftig leichter werden.