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Europameisterschaft: Werths zweiter Versuch für 10. Einzel-Gold bei Dressur-EM

Europameisterschaft

Werths zweiter Versuch für 10. Einzel-Gold bei Dressur-EM

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    Katharina Hemmer zeigt bei der EM mit ihrem Pferd Denoix gute Ritte.
    Katharina Hemmer zeigt bei der EM mit ihrem Pferd Denoix gute Ritte. Foto: Stefan Lafrentz/Sportfotos Lafrentz/dpa

    Isabell Werth will es noch einmal wissen. Vor dem letzten EM-Wettbewerb im französischen Crozet sagte die erfolgreichste Reiterin der Welt: «Da bin ich auf der Spur, dass ich noch mal angreife.» In der Kür am Sonntag will die 56 Jahre alte Rekordreiterin aus Rheinberg Gold gewinnen. Es wäre in ihrer beeindruckenden Karriere der zehnte Einzel-Titel bei einer Europameisterschaft.

    Nachdem sie im Grand Prix Special am Freitag mit Bronze zufrieden sein musste, unternimmt Werth mit ihrer Stute Wendy den nächsten Anlauf. «Es ist offen», sagte sie zu den Favoriten in der Kür. «Es gibt fünf, sechs Kandidaten», erklärte Werth.«Es ist eng im Kampf um die Medaillen.»

    Der Favorit kommt aus Belgien

    Top-Favorit auf den Sieg ist Justin Verboomen, der mit Zonik Plus den Special gewann und so das erste Dressur-Gold in der belgischen Pferdesport-Geschichte gewann. Vorn wird auch Cathrine Laudrup-Dufour aus Dänemark mir Freestyle erwartet. Werth sagte vor dem dritten EM-Ritt mit ihrer Stute Wendy dennoch unmissverständlich: «Ich werde versuchen zu gewinnen. Kür ist etwas anderes, die ist auf sie zugeschnitten.»

    Auf eine Medaille hoffen darf auch Katharina Hemmer. Die EM-Debütantin kam mit Denoix im Special auf Rang vier und verpasste Bronze nur knapp. Zur letzten Prüfung in Crozet äußerte sich die Reiterin eher zurückhaltend: «Wir haben noch nicht so viel Routine in der Kür.»

    Drittes deutsches Paar in der Kür sind Frederic Wandres und Bluetooth. Der 38-Jährige aus Hagen bei Osnabrück zählt allerdings nicht zu den Medaillenkandidaten. Nicht am Start ist Ingrid Klimke mit Vayron. Die 57-Jährige aus Münster hatte sich zwar für die Kür qualifiziert, doch es dürfen nur drei Paare pro Nation starten.

    Isabell Werth will in der Kür noch einmal angreifen.
    Isabell Werth will in der Kür noch einmal angreifen. Foto: Stefan Lafrentz/dpa
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