Formel 1 in Silverstone

F1-Rennfahrer Sergio Perez mit Corona infiziert - Aus für Silverstone

Formel 1-Fahrer Sergio Perez ist wegen eines nicht eindeutigen Corona-Test-Ergebnisses vorsorglich isoliert worden.

Formel 1-Fahrer Sergio Perez ist wegen eines nicht eindeutigen Corona-Test-Ergebnisses vorsorglich isoliert worden.

Bild: Uncredited

Formel 1-Fahrer Sergio Perez ist wegen eines nicht eindeutigen Corona-Test-Ergebnisses vorsorglich isoliert worden.

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In der Formel 1 gibt es den ersten Corona-Fall. Perez war bereits vorsorglich isoliert worden, da ein Testergebnis nicht eindeutig war. Nun gibt es Gewissheit.

dpa
30.07.2020 | Stand: 22:51 Uhr

In der Formel l gibt es den ersten Corona-Fall. Am Donnerstag wurde der mexikanische Fahrer Sergio Perez wegen eines nicht eindeutigen Test-Ergebnisses vor dem Großen Preis von Großbritannien vorsorglich isoliert, nun kam das neue Ergebnis: positiv. Perez verpasste kurzfristig die obligatorische Pressekonferenz vor dem Grand Prix am Sonntag (15.10 Uhr/RTL und Sky) und fehlte auf dem Podium neben Teamkollege Lance Stroll. Perez hielt sich fernab der Strecke auf, wie sein Rennstall bei Twitter mitteilte.

Am Großen Preis von Großbritannien darf der Rennfahrer nun nicht teilnehmen.

Bei den ersten drei Rennen nach dem Formel-1-Neustart hatte es bislang keinen positiven Corona-Fall unter den Fahrern oder den Angestellten der Teams der Motorsport-Königsklasse gegeben. Auch in England kann das Renn-Wochenende nur unter Einhaltung der strengen Hygieneregeln stattfinden.

Wer keinen negativen Corona-Test vorweisen kann, darf sich nicht auf dem Gelände aufhalten. Ohnehin wurde die Anzahl der Anwesenden schon stark reduziert. Die Tests müssen mindestens alle fünf Tage wiederholt werden. Außerdem gilt eine Maskenpflicht. Auch das Einhalten der Abstandsregeln ist nötig und die Teams sollen untereinander möglichst keinen Kontakt haben.

"Niemand sollte mit dem trügerischen Gedanken nach Silverstone reisen, dass wir unverwundbar sind. Das ist vielleicht meine größte Angst, dass die Leute in Selbstzufriedenheit verfallen", hatte Rennleiter Michael Masi vom Internationalen Automobilverband Fia vor den Ankunft in England gesagt. Masi lobte zwar das bislang gut funktionierende Schutzkonzept der Formel 1, warnte aber auch bereits: "Wir dürfen uns keinen Moment der Nachlässigkeit leisten."