Bundesliga am Samstag

FCA enttäuscht auch mit Pepi, Leipzig startet gut ins neue Jahr

Augsburgs Neuzugang Ricardo Pepi (M) vergibt eine Torchance.

Augsburgs Neuzugang Ricardo Pepi (M) vergibt eine Torchance.

Bild: Uwe Anspach/dpa

Augsburgs Neuzugang Ricardo Pepi (M) vergibt eine Torchance.

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Auch mit einem Teileinsatz von Toptalent Ricardo Pepi geht Augsburg leer aus. Besser lief es für Leipzig. Drei Partien endeten am Samstagnachmittag mit Remis.
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dpa
08.01.2022 | Stand: 17:41 Uhr

Ihlas Bebou trifft und trifft und die TSG 1899 Hoffenheim ist auch nach der Winterpause weiter auf dem Höhenflug. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß besiegte zum Rückrundenauftakt in der Fußball-Bundesliga den harmlosen FC Augsburg mit 3:1 (2:1). Der 27 Jahre alte Bebou drehte das Spiel am Samstag nach dem 0:1 durch Michael Gregoritsch (5. Minute) mit einem Doppelpack (38./44.) und hat nun sieben Treffer stehen. In der dritten Minute der Nachspielzeit traf Nationalspieler David Raum zum Endstand. Augsburgs Rekordeinkauf Ricardo Pepi konnte sich hingegen vor coronabedingt nur 500 Zuschauern in Sinsheim noch nicht in den Vordergrund spielen.

Coach Markus Weinzierl brachte den 18 Jahre jungen US-Stürmer mit der Rückennummer 18 erst nach einer Stunde. Pepi war für eine Ablöse von 13 Millionen Euro plus Bonuszahlungen vom MLS-Club FC Dallas geholt und mit einem Vertrag bis Sommer 2026 plus Option auf eine weitere Saison ausgestattet worden.

Mit nun lediglich 18 Toren in 18 Spielen demonstrieren die Augsburger erneut eines ihrer Probleme im Abstiegskampf. Während das Weinzierl-Team auf den Relegationsplatz 16 abrutschte, untermauerten die Hoffenheimer ihre internationalen Ambitionen. Seit nun sieben Spielen ist die TSG ungeschlagen, dabei holte sie fünf Dreier.

Erfolg in Überzahl: Leipzig schießt Mainz souverän ab

RB Leipzig hat seine große Aufholjagd in der Fußball-Bundesliga mit einem letztlich souveränen Sieg gegen den FSV Mainz 05 gestartet. Der am Ende der Hinrunde auf Platz zehn abgestürzte Vizemeister gewann am Samstag 4:1 (1:0) gegen den vor allem in der zweiten Halbzeit hilflosen FSV. André Silva (21. Minute/Handelfmeter/61.) traf doppelt, Dominik Szoboszlai (47.) und Christopher Nkunku (58.) je einmal. Jae Sung Lee (57.) gab den Gästen kurz Hoffnung, die aufgrund einer Roten Karte gegen Alexander Hack lange in Unterzahl spielen mussten.

Der kriselnde Vizemeister RB Leipzig ist mit einem Erfolgserlebnis in die Rückrunde gestartet. Die Sachsen gewannen gegen den FSV Mainz 05 am Samstag mit 4:1 (1:0) und belegen nun Platz acht. Leipzig ging durch einen von André Silva (21.) verwandelten Foulelfmeter in Führung. FSV-Abwehrspieler Alexander Hack hatte im Strafraum einen aussichtsreichen Torschuss mit dem Arm abgewehrt und sah dafür die Rote Karte (19.), es war der bislang früheste Platzverweis in dieser Saison. Dominik Szoboszlai (48.) legte nach. Den Anschlusstreffer von Jae-sung Lee (57.) konterte Christopher Nkunku (58.) nur 62 Sekunden später, ehe wieder Silva (61.) traf.

VfB Stuttgart bei Kalajdzic-Comeback mit Remis in Fürth

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Hertha scheitert - Freiburg und Hoffenheim mit Mühe weiter

Im ernüchternden Kellerduell der Fußball-Bundesliga haben Schlusslicht SpVgg Greuther Fürth und der VfB Stuttgart einen Schub für den Abstiegskampf verpasst. Die Franken und die Schwaben kamen am Samstag beim extrem blassen Rückrundenstart nicht über ein torloses Remis hinaus. Die Stuttgarter waren in der Schlussphase dem schmeichelhaften Dreier näher und verbesserten sich beim Comeback von Stürmer Sasa Kalajdzic nach 141 Tagen immerhin auf Tabellenplatz 15. Die Fürther sammelten ihren sechsten Saisonpunkt und blieben zumindest im dritten Heimspiel nacheinander ohne Gegentor.

Freiburgs Janik Haberer (2.v.l) jubelt nach seinem Tor zum 1:0. Am Ende gab es aber gegen die Arminia nur eine Punkteteilung.
Freiburgs Janik Haberer (2.v.l) jubelt nach seinem Tor zum 1:0. Am Ende gab es aber gegen die Arminia nur eine Punkteteilung.
Bild: Tom Weller/dpa

Ohne Flekken und Schlotterbeck: SC Freiburg mit Remis nach Führung

Eine 2:0-Führung gegen Arminia Bielefeld hat dem SC Freiburg im ersten Spiel nach dem zehnjährigen Dienstjubiläum von Kulttrainer Christian Streich nicht zu einem Sieg gereicht. Nach den Ausfällen der Leistungsträger Mark Flekken und Nico Schlotterbeck wegen positiver Corona-Tests mussten sich die Badener am Samstag zum Rückrundenauftakt in der Fußball-Bundesliga mit einem 2:2 (1:0) begnügen. Janik Haberer (6. Minute) und Woo-yeong Jeong nur 22 Sekunden nach dem Wiederanpfiff (46.) erfreuten zunächst die 500 Zuschauer, die per Losverfahren unter den Pandemie-Beschränkungen an die Tickets gekommen waren.

Doch durch die Gegentore von Masaya Okugawa (60.) und Bryan Lasme (87.) gaben die Freiburger den Erfolg aus der Hand. Bei beiden Treffern sah Ersatztorhüter Benjamin Uphoff unglücklich aus.

Bayer Leverkusen fällt nach 2:2 aus Champions-League-Rängen

Bayer 04 Leverkusen hat die Ergebniskrise im neuen Jahr fortgesetzt und ist aus den Champions-League-Rängen der Fußball-Bundesliga gefallen. Am Samstag kam das Team von Trainer Gerardo Seoane nur zu einem 2:2 (1:1) gegen den direkten Konkurrenten Union Berlin und blieb damit im fünften Pflichtspiel in Serie sieglos. Der 17. Saisontreffer von Torjäger Patrik Schick (38. Minute) und ein spätes Kopfball-Tor von Jonathan Tah (84.) waren zu wenig für den ersten Leverkusener Sieg seit einem Monat.

Grischa Prömel erzielte für Union einen Doppelpack (45./49.). Die Berliner bleiben in der Tabelle mit nun 28 Zählern Bayer (29) dicht auf den Fersen. Das Team von Trainer Urs Fischer ist inzwischen seit vier Spielen gegen Leverkusen ungeschlagen. Den erneuten Punkt verdienten sich die Gäste mit einer kämpferisch überzeugenden Leistung. Leverkusen war zwar über weite Strecken spielbestimmend, vor dem Tor aber zu umständlich.

Lesen Sie auch: Mit 16 Jahren und 15 Tagen ist Paul Wanner der jüngste Spieler, den FC Bayern je eingesetzt hat. Zum Sieg hat es für den jungen Allgäuer leider nicht gereicht.
Und: Auf neun Spieler musste der FC Bayern gegen Gladbach wegen positiver Corona-Tests verzichten. Die Führung brachte das Nagelsmann-Team nicht nach Hause.