Ende der Geisterspiele

Fußball wieder mit Fans: Sechswöchiger Testbetrieb mit Zuschauern in Bundesliga-Stadien

Bald dürfen die Fans des FC Bayern München auch wieder in der Allianz Arena jubeln - wenn auch in reduzierter Zahl.

Bald dürfen die Fans des FC Bayern München auch wieder in der Allianz Arena jubeln - wenn auch in reduzierter Zahl.

Bild: Lino Mirgeler, dpa (Archivbild)

Bald dürfen die Fans des FC Bayern München auch wieder in der Allianz Arena jubeln - wenn auch in reduzierter Zahl.

Bild: Lino Mirgeler, dpa (Archivbild)

Pünktlich zum Start der Fußball-Bundesliga haben sich die Länder auf eine Test-Rückkehr der Fans in die Stadien geeinigt. Wie das funktionieren soll.

Bald dürfen die Fans des FC Bayern München auch wieder in der Allianz Arena jubeln - wenn auch in reduzierter Zahl.
dpa
15.09.2020 | Stand: 18:02 Uhr

Die Bundesländer haben sich rechtzeitig zum Start der Fußball-Bundesliga an diesem Wochenende auf einheitliche Regeln zur Fan-Rückkehr geeinigt. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen verständigten sich die Chefs der Staatskanzleien am Dienstag auf einen sechswöchigen Testbetrieb mit Zuschauern unter Corona-Bedingungen.

Keine Tickets für Gastfans

Die Grenze liegt bei 20 Prozent der jeweiligen Stadion-Kapazität - 1.000 Zuschauer dürfen auf jeden Falls ins Stadion oder in die Halle. Denn die Regeln gelten nicht nur für Fußball, sondern etwa auch für Handball- oder Basketballspiele.

Nach diesen Informationen soll es wegen der anhaltenden Corona-Pandemie wichtige Einschränkungen geben. So sollen unter anderem keine Tickets für Fans der jeweiligen Gastmannschaften ausgegeben werden. Die Tickets werden nur personalisiert verkauft, damit eine Nachverfolgung von Infektionsketten gewährleistet wird. Vorzugsweise soll es darum vollständig digitale Lösungen im Rahmen des Ticketings geben.

Verbot aulkoholischer Getränke

Entsprechend den jeweils geltenden Landesregeln muss ein Abstandsgebot von 1,5 Metern eingehalten werden. Dies werde "insbesondere durch eine Reduktion der maximalen Zuschauerauslastung, eine Entzerrung der Besucherströme durch eine Segmentierung bei Ein- und Auslass, ein Verbot des Ausschanks und Konsums von alkoholhaltigen Getränken sowie ein Zutrittsverbot für erkennbar alkoholisierte Personen" erreicht, heißt es in dem der dpa vorliegenden Beschluss.

Testphase im Oktober beenden

Die jeweils zuständigen Sportverbände sollen den Testbetrieb wissenschaftlich begleiten. Dabei solle besonders auf die Problematiken der Aerosole, Verkehrslenkung, des Ticketing, Einlass und Verlassen des Stadions und die Unterschiede zwischen Hallen- und Freiluftsport eingegangen werden. Spätestens Ende Oktober soll nach dem Beschluss über die Erkenntnisse aus dem Probebetrieb und über die Überführung in einen Dauerbetrieb entschieden werden.