Fußball-Nationalmannschaft

Hofmann nimmt neue Rolle im Nationalteam an: «Man fuchst sich rein»

Gladbachs Jonas Hofmann ist eigentlich in der Offensive am heimischsten. Seine Verteidigungsposition in der deutschen Nationalmannschaft schreckt ihn allerdings nicht ab.

Gladbachs Jonas Hofmann ist eigentlich in der Offensive am heimischsten. Seine Verteidigungsposition in der deutschen Nationalmannschaft schreckt ihn allerdings nicht ab.

Bild: Swen Pförtner, dpa (Archiv)

Gladbachs Jonas Hofmann ist eigentlich in der Offensive am heimischsten. Seine Verteidigungsposition in der deutschen Nationalmannschaft schreckt ihn allerdings nicht ab.

Bild: Swen Pförtner, dpa (Archiv)

Bei der anstehenden WM-Qualifikation wird Jonas Hofmann erneut in der Nationalmannschaft spielen. Als Verteidiger - obwohl er gelernter Offensivspieler ist.
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dpa
05.10.2021 | Stand: 16:48 Uhr

Der gelernte Offensivspieler Jonas Hofmann traut sich den Posten des rechten Verteidigers in der Fußball-Nationalmannschaft dauerhaft zu - und irgendwann sogar gegen internationale Topgegner. "Wenn wir gegen die Großen spielen, habe ich dann hoffentlich noch mehr Spiele in der Position gemacht und bin da auch defensiv drin", sagte der 29 Jahre alte Profi von Borussia Mönchengladbach am Dienstag in Hamburg.

Hofmann von Borussia Mönchengladbach spielt erneut für die Nationalmannschaft

Bundestrainer Hansi Flick testet den sechsmaligen Nationalspieler in der WM-Qualifikation als rechten Verteidiger in der Viererkette. Beim 6:0 gegen Armenien und dem 4:0 auf Island hatte Hofmann zuletzt jeweils in der Startelf gute Ansätze in der ungewohnten Rolle gezeigt und sogar sein erstes Länderspieltor erzielt. "Man fuchst sich rein in so was", sagte Hofmann. Die "größte Herausforderung" bestehe für ihn darin, seinen Offensivdrang zu zügeln. Im Verein spielt er weiter vorne im Mittelfeld. (Lesen Sie auch: Spaßbremse Corona: Verliert der Fußball seine Fans?)

Offensivspieler Hofmann bekommt Posten des rechten Verteidigers

Der Außenverteidigerposten könne für ihn "auf jeden Fall" eine Dauerlösung sein, sagte der spätberufene Nationalspieler. Ihm komme im Nationalteam seine Vielseitigkeit zugute. "Wenn man einem Trainer viele Möglichkeiten gibt, kann man die Wahrscheinlichkeit erhöhen, auf dem Platz zu stehen", äußerte Hofmann pragmatisch. Er wolle die Qualifikationsspiele als Lernphase für die WM-Endrunde nutzen. "Ich traue mir das auch gegen Spanien oder England zu", sagte er. (Lesen Sie auch: Flick legt los: Erstes Training vor WM-Quali-Spiel in Hamburg)