Fußball-Bundesliga am Sonntag

Klassenerhalt vor Augen: FC Augsburg hofft auf Dreier in Mainz

Torschütze Eduard Löwen (r) jubelt mit Raphael Framberger über seinen Treffer zum 1:2: Der FCA Augsburg steht im Abstiegskampf vor entscheidenden Spielen.

Der FC Augsburg steht im Abstiegskampf vor einem entscheidenden Spiel. Unser Bild zeigt Eduard Löwen (r.) und Raphael Framberger.

Bild: Matthias Balk/dpa

Der FC Augsburg steht im Abstiegskampf vor einem entscheidenden Spiel. Unser Bild zeigt Eduard Löwen (r.) und Raphael Framberger.

Bild: Matthias Balk/dpa

Der FC Augsburg kann mit einem Sieg im Kellerduell beim FSV Mainz 05 am Sonntagnachmittag (15.30 Uhr) einen riesigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.

dpa
14.06.2020 | Stand: 13:09 Uhr

Die Mannschaft von Trainer Heiko Herrlich würde mit einem Dreier am Sonntag am viertletzten Spieltag ihren Vorsprung auf Relegationsplatz 16 auf sieben Punkte erhöhen.

Die Augsburger waren zuletzt auf fremden Plätzen allerdings erfolglos: Sechs der vergangenen sieben Auswärtsspiele verloren die Fuggerstädter. Neben dem in den letzten Partien glücklosen Stürmer Florian Niederlechner könnte in Mainz der Isländer Alfred Finnbogason auflaufen, der lange mit Verletzungen zu kämpfen hatte.

Das Restprogramm des FC Augsburg

  • 31. Spieltag: 1. FSV Mainz 05 - FC Augsburg
  • 32. Spieltag: FC Augsburg - 1899 Hoffenheim
  • 33. Spieltag: Fortuna Düsseldorf - FC Augsburg
  • 34. Spieltag: FC Augsburg - RB Leipzig 

Abstieg aus der Fußball-Bundesliga: Kampf zwischen Werder Bremen und Fortuna Düsseldorf?

Im Kampf um den Abstiegs-Relegationsplatz deutet viel auf ein Duell Bremen gegen Düsseldorf hin. Während Werder einen Kantersieg beim Tabellenletzten feiert, muss die Fortuna den nächsten Nackenschlag verarbeiten. "Rumheulen" wollen die Rheinländer aber nicht.

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Zwar liegt Werder als Tabellenvorletzter auch nach dem 5:1-Erfolg in Paderborn und der fast zeitgleichen 0:1-Last-Minute-Niederlage von Fortuna Düsseldorf gegen Borussia Dortmund noch hauchdünn hinter den Rheinländern. Doch während Düsseldorf-Coach Uwe Rösler nach dem nächsten herben Rückschlag emotionale Aufbauarbeit leisten muss, geht Bremen gestärkt in den Saisonendspurt.

"Wir können mitnehmen aus dem Spiel, dass wir Druck standhalten können", sagte Werder-Trainer Florian Kohfeldt, dessen Team die Motivation und der unbedingte Wille, die verkorkste Saison noch irgendwie mit dem Klassenverbleib zu retten, am Samstag von der ersten bis zur letzten Minute anzusehen war. Im Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz 16 trennt Bremen nur noch die Winzigkeit von einem Tor von der Fortuna.

Werder Bremen am Dienstag gegen den FC Bayern München

Bei aller Freude über den Sieg, die ungewohnte Torgefahr sowie das gelungene Comeback von Sturm-Hoffnungsträger und Torschütze Niclas Füllkrug, bremste Kohfeldt aber auch. "Wir sind weiter im Spiel um den Klassenerhalt, aber wir sind heute auf einem Abstiegsplatz. Deshalb gibt's keinen Grund, jetzt in irgendeiner Form in Euphorie zu verfallen oder zu glauben, man hätte irgendwas geschafft", sagte er.

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Erleichtert dürfe seine Mannschaft sein, "bis sie in Bremen aus dem Bus steigt". Schon am Dienstag geht es gegen den FC Bayern München, der an der Weser den Meistertitel perfekt machen kann. "Das wird auch nicht das leichteste Spiel", meinte Kohfeldt. Danach tritt Werder noch beim FSV Mainz 05 an und empfängt den 1. FC Köln.

Das Düsseldorfer Restprogramm ist vom Anspruch her ähnlich. Wie Bremen gegen Bayern ist das Rösler-Team am Mittwoch bei RB Leipzig klarer Außenseiter. An den letzten beiden Spieltagen hat die Fortuna dann mit dem FC Augsburg und bei Union Berlin zwei schlagbare Gegner.