Fußball-Bundesliga

"Kleiner Verein": FC Augsburg fühlt sich bei Fan-Rückkehr benachteiligt

Am liebsten würden die Spieler des FC Augsburg in der neuen Saison 2020/2021 in der Fußball-Bundesliga wieder mit ihren Fans im Stadion jubeln.

Am liebsten würden die Spieler des FC Augsburg in der neuen Saison 2020/2021 in der Fußball-Bundesliga wieder mit ihren Fans im Stadion jubeln.

Bild: Matthias Schrader/AP/POOL/dpa (Archiv)

Am liebsten würden die Spieler des FC Augsburg in der neuen Saison 2020/2021 in der Fußball-Bundesliga wieder mit ihren Fans im Stadion jubeln.

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Der FC Augsburg wünscht sich in der Debatte um eine Fan-Rückkehr in die Bundesligastadien eine bundesweite Lösung. Wie viel Geld den Augsburgern fehlen wird.
Am liebsten würden die Spieler des FC Augsburg in der neuen Saison 2020/2021 in der Fußball-Bundesliga wieder mit ihren Fans im Stadion jubeln.
dpa
05.09.2020 | Stand: 08:14 Uhr

Der FC Augsburg wünscht sich in der Debatte um eine Fan-Rückkehr in die Bundesligastadien eine bundesweite Lösung. "Eine deutschlandweite Lösung wäre definitiv besser und auch unser Wunsch, weil es die fairste Lösung wäre. Wir leben aber im Föderalismus, wo Bundesländer unterschiedlich entscheiden können", sagte Finanzchef Michael Ströll (36) unserer Redaktion im Interview. "Für den FCA ist es jedoch nicht förderlich, wenn wir auswärts vor den gegnerischen Fans antreten müssen, zu Hause aber unsere Anhänger nicht ins Stadion lassen dürfen."

Einnahmen brechen weg: Kleine Vereine wie der FC Augsburg leiden unter Corona-Abwesenheit der Fans

Der Fußball-Bundesligist aus der Fuggerstadt kalkuliert mit Einnahmeverlusten von rund 20 Millionen Euro bis zum Jahresende, wenn weiter Besucher im eigenen Stadion ausbleiben. "Das ist nicht so einfach wegzustecken für einen kleinen Verein wie den FCA. Deshalb versuchen wir, auf der Ausgabenseite so viel wie möglich zu optimieren", erläuterte Ströll.

Um die heimische WWK Arena kostendeckend zu betreiben, braucht der Verein seiner Darstellung nach "ungefähr 5.000 Zuschauer". (Der FC Bayern kalkuliert dagegen mit anderen Zahlen.)