Volleyball-Bundesliga

Schock für den VfB Friedrichshafen: ZF-Arena ist baufällig

Der VfB Friedrichshafen ist auf der Suche nach einer neuen Heimspielstätte. Die ZF-Arena ist baufällig.

Der VfB Friedrichshafen ist auf der Suche nach einer neuen Heimspielstätte. Die ZF-Arena ist baufällig.

Bild: Florian Wolf

Der VfB Friedrichshafen ist auf der Suche nach einer neuen Heimspielstätte. Die ZF-Arena ist baufällig.

Bild: Florian Wolf

Der Volleyball-Bundesligist vom Bodensee steht drei Wochen vor dem Saisonstart ohne Heimspielstätte da. Was die Stadt dazu sagt.
Der VfB Friedrichshafen ist auf der Suche nach einer neuen Heimspielstätte. Die ZF-Arena ist baufällig.
Von dpa
25.09.2020 | Stand: 17:50 Uhr

Schock für den VfB Friedrichshafen: Rund drei Wochen vor dem geplanten Bundesliga-Start gegen die Netzhoppers KW-Bestensee steht der Volleyball-Rekordmeister plötzlich ohne Heimspielstätte da. Die ZF-Arena sei baufällig und müsse für immer geschlossen werden, teilte der frühere Champions-League-Sieger mit. Grund für die Schließung der Halle sei Korrosion an den Stahlseilen der Dachkonstruktion.

"Keine akute Einsturzgefahr"

"Auch wenn keine akute Einsturzgefahr besteht, können die Experten ein latentes Risiko, insbesondere bei Schneelast, nicht ausschließen", erklärte die Stadt Friedrichshafen in einer eigenen Pressemitteilung. Eine Sanierung sei wegen des Alters der Halle und weiterer Schäden an der Außenfassade nicht sinnvoll. Wo die VfB-Profis künftig ihre Heimspiele austragen und wie der Trainingsbetrieb aufrechterhalten werden kann, steht noch nicht fest. Der Verein hat bereits vor einer Woche davon erfahren, dass eine Schließung der Halle droht und sucht seitdem nach Ausweichmöglichkeiten, sagte VfB-Geschäftsführer Thilo Späth-Westerholt. Die Stadt habe den Umzug in eine der Messehallen in Friedrichshafen vorgeschlagen.

Der nächste harte Schlag für den VfB Friedrichshafen

Nachdem die vergangene Saison Mitte März wegen der Coronakrise abgebrochen worden war, wird der VfB nun erneut hart getroffen. Allerdings hätten zunächst wegen der andauernden Pandemie ohnehin höchstens einige hundert Zuschauer zu den Heimspielen kommen können. "Für uns ist das jetzt eine extrem schwierige Situation", sagte Cheftrainer Michael Warm. Um die Mannschaft weiter auf die neue Saison vorzubereiten, zieht er auch ein Trainingslager in Betracht.