Corona im Sport

Ski-Weltcup: Drei Schweizer Skirennfahrer mit Coronavirus infiziert

Loic Meillard bei einem Rennen im März in Österreich. Beim nächsten Rennen in Lech/Zürs kann der Schweizer nicht an den Start.

Loic Meillard bei einem Rennen im März in Österreich. Beim nächsten Rennen in Lech/Zürs kann der Schweizer nicht an den Start.

Bild: Johann Groder, dpa (Archivbild)

Loic Meillard bei einem Rennen im März in Österreich. Beim nächsten Rennen in Lech/Zürs kann der Schweizer nicht an den Start.

Bild: Johann Groder, dpa (Archivbild)

Auch Profisportler sind vor dem Coronavirus nicht sicher. Drei Schweizer Skirennfahrer müssen in Quarantäne - die nächsten Rennen finden ohne sie statt.
Loic Meillard bei einem Rennen im März in Österreich. Beim nächsten Rennen in Lech/Zürs kann der Schweizer nicht an den Start.
dpa
22.11.2020 | Stand: 11:29 Uhr

Die Schweizer Skirennfahrer Loic Meillard, Marco Odermatt und Justin Murisier haben sich mit den Coronavirus infiziert und werden in der Quarantäne die nächsten Rennen verpassen. Meillard und Odermatt gehören zu den besten Technikern im Weltcup und hatten in der vorigen Saison auch Rennen gewonnen.

Nach Angaben des Schweizer Verbandes vom Wochenende haben die drei Athleten "leichte bis gar keine Erkältungssymptome". Sie können beim Parallel-Slalom am nächsten Freitag in Lech/Zürs nicht starten. Die anderen Rennfahrer des Teams gaben negative Tests ab, wie es weiter hieß.

Marco Odermatt aus der Schweiz zählt zu den besten Technikern im Weltcup. Jetzt muss er in Quarantäne.
Marco Odermatt aus der Schweiz zählt zu den besten Technikern im Weltcup. Jetzt muss er in Quarantäne.
Bild: Gian Ehrenzeller, dpa (Archivbild)

Ski-Weltcup: Slalom in Levi ohne Schwedinnen

Auch bei den Slaloms in Levi hatte es einen positiv Befund und danach Aufregung gegeben. Weil ein schwedischer Trainer infiziert war, musste die ganze Mannschaft um die Mitfavoritin Anna Swenn-Larsson in Isolation und auf die Rennen in Finnland verzichten. Die Athleten äußerten danach Unverständnis für die Kollektivbestrafung und verwiesen auf ähnliche Beispiele etwa im Fußball, wo nicht ein ganzes Team gestoppt wird. Die Entscheidung in Levi traf aber nicht der Weltverband Fis, sondern die finnischen und schwedischen Behörden.