Borussia Mönchengladbach

Trotz Corona: Gladbachs Minus "weit unter 20 Millionen Euro"

Stephan Schippers (rechts) rechnete im Geschäftsjahr 2020 mit einem hohen Verlust.

Stephan Schippers (rechts) rechnete im Geschäftsjahr 2020 mit einem hohen Verlust.

Bild: Roland Weihrauch, dpa (Archivbild)

Stephan Schippers (rechts) rechnete im Geschäftsjahr 2020 mit einem hohen Verlust.

Bild: Roland Weihrauch, dpa (Archivbild)

Dickes Minus im Geschäftsjahr 2020: Borussia Mönchengladbach geht mit einem Minus von 20 Millionen aus der Saison. Geschätzt war ein Minus von 50 Millionen.
Stephan Schippers (rechts) rechnete im Geschäftsjahr 2020 mit einem hohen Verlust.
dpa
18.12.2020 | Stand: 17:25 Uhr

Borussia Mönchengladbach wird das Geschäftsjahr 2020 trotz der Corona-Krise mit einem Minus "deutlich unter 20 Millionen Euro" beenden. Das sagte Gladbachs Finanzchef Stephan Schippers dem "Express"-Internetableger "Gladbach Live" und der "Rheinischen Post".

"Wir hatten im März rund 50 Millionen Euro als mögliches Szenario für den schlimmsten Fall des Abbruchs der Saison kalkuliert. Diese Zahl werden wir bis zum Ende des Jahres weit mehr als halbiert haben", sagte Schippers. "Das ist angesichts der Situation in diesem zu Ende gehenden Jahr eine sehr gute Position. Aber es ärgert uns trotzdem."

Borussia Möchengladbach: Champions-League-Erlöse notwendig

Demnach werden die bisherigen Champions-League-Erlöse komplett dazu verwendet, das Corona-Minus zu kompensieren. Durch den Einzug ins Achtelfinale der Königsklasse nahm der Fußball-Bundesligist bislang rund 40 Millionen Euro ein. Rund ein Drittel davon fließt laut Schippers aber auch in Prämienzahlungen an die Spieler oder deren vorherigen Vereine durch entsprechende Vertragsklauseln.

Für die laufende Saison kalkuliert die Borussia nicht mehr mit Zuschauereinnahmen. "Was nicht bedeutet, dass wir uns nicht darüber freuen würden, wenn beispielsweise nach den Ostertagen Szenarien entstehen könnten, bei denen Zuschauer im Borussia-Park wieder möglich sind. Nur, das können wir nicht belastbar kalkulieren. Daher kalkulieren wir erst ab der nächsten Saison 21/22 mit einer wieder wachsenden Anzahl der Zuschauer", sagte Schippers.