Fußball-Bundesliga

Wegen Corona: Bayern-Chef erwartet 100 Millionen Euro Umsatzminus

Die Corona-Krise setzt auch dem FC Bayern München zu.

Die Corona-Krise setzt auch dem FC Bayern München zu.

Bild: picture alliance/dpa | Sven Hoppe

Die Corona-Krise setzt auch dem FC Bayern München zu.

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Der deutsche Rekordmeister FC Bayern München rechnet im laufenden Geschäftsjahr wegen der Corona-Krise mit Umsatzeinbußen im dreistelligen Millionenbereich.
Die Corona-Krise setzt auch dem FC Bayern München zu.
dpa
31.01.2021 | Stand: 06:47 Uhr

"Die 100 Millionen Euro Umsatzrückgang sind primär bedingt durch die fehlenden Zuschauer-Einnahmen", sagte Club-Präsident Herbert Hainer im Interview der "Bild am Sonntag". Einen Gewinn werde man "im laufenden Geschäftsjahr sicherlich nicht erwirtschaften. Dafür sind die Schleifspuren zu groß", sagte der 66 Jahre alte Club-Chef.

Im Geschäftsjahr 2019/20 mit dem Triple-Gewinn aus Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League hatten die Bayern 698 Millionen Euro umgesetzt und einen Gewinn von 9,8 Millionen Euro erwirtschaftet. Bereits im Dezember vorigen Jahres hatte Finanzchef Jan-Christian Dreesen bei einer kompletten Saison ohne Zuschauer "von Umsatzeinschlägen im Konzern von eher 150 Millionen als 100 Millionen Euro" für das laufende Geschäftsjahr gesprochen.

Trotz der erwarteten Einbußen sehen sich die Bayern im Vergleich mit der internationalen wie nationalen Konkurrenz gut aufgestellt. "Ich bin der Meinung, dass wir in wirtschaftlichen Dingen auch international absolut führend sind", sagte Hainer.

"Wir haben keine Schulden, uns gehört das Stadion zu 100 Prozent, der Campus ist abbezahlt." Das habe kaum ein anderer Club. "Wir sind gut aufgestellt und werden mit Sicherheit als einer der Standfestesten aus dieser Krise rausgehen", prognostizierte der Präsident des FC Bayern München.

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"Der FC Bayern stellt sich geschlossen und mit Nachdruck gegen Anfeindungen in Richtung Hasan Salihamidzic", sagte Präsident Herbert Hainer - und reagiert damit auf Angriffe auf den Sportvorstand.
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