Snowboard-WM

WM: Deutsche Snowboard-Asse favorisiert

Beim Snowbaord-Weltcup in Bannoye vor drei Wochen winken auf dem Podest von links nach rechts die Zweitplatzierte Cheyenne Loch aus Deutschland, die Siegerin Ramona Hofmeister aus Deutschland und die Drittplatzierte Sabine Schöffmann aus Österreich.

Beim Snowbaord-Weltcup in Bannoye vor drei Wochen winken auf dem Podest von links nach rechts die Zweitplatzierte Cheyenne Loch aus Deutschland, die Siegerin Ramona Hofmeister aus Deutschland und die Drittplatzierte Sabine Schöffmann aus Österreich.

Bild: Aleksandr Kondratuk, dpa (Archivbild)

Beim Snowbaord-Weltcup in Bannoye vor drei Wochen winken auf dem Podest von links nach rechts die Zweitplatzierte Cheyenne Loch aus Deutschland, die Siegerin Ramona Hofmeister aus Deutschland und die Drittplatzierte Sabine Schöffmann aus Österreich.

Bild: Aleksandr Kondratuk, dpa (Archivbild)

Selina Jörg und Ramona Hofmeister werden bei der Snowboard-WM gute Medaillenchancen eingeräumt. Die Olympiasiegerin könnte allerdings dazwischenfunken.
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dpa
28.02.2021 | Stand: 12:18 Uhr

Das deutsche Snowboard-Team um Titelverteidigerin Selina Jörg hofft auf einen goldenen Saisonhöhepunkt in Slowenien. Gerade die Frauen gehören bei der bevorstehenden alpinen WM in Rogla zu den Favoritinnen. Die Rückkehr der tschechischen Olympiasiegerin Ester Ledecka dürfte ihre Mission allerdings erschweren.

"Das Ziel ist eine Medaille", sagte die 33-jährige Jörg mit Blick auf den Parallel-Riesenslalom, mit dem das Event am Montag (14.00 Uhr/ARD-Stream und Eurosport2) startet. "Die Titelverteidigung aber wird verdammt schwer. In Rogla sind die Entscheidungen immer sehr eng, da kommt es auf jedes kleine Detail an. Und man braucht am Renntag das nötige Quäntchen Glück."

Ledecka - und andere - sind Titelanwärterinnen

Neben Jörg werden auch ihrer Teamkollegin und Gesamtweltcup-Führenden Ramona Hofmeister in Slowenien gute Medaillenchancen eingeräumt. Zu den Titelanwärterinnen gehört sicher aber auch Allrounderin Ledecka. Die Olympiasiegerin im Parallel-Riesenslalom von 2018 war diesen Winter bislang fast ausschließlich im Ski-Weltcup unterwegs und ging zuletzt auch bei der Ski-WM in Cortina d'Ampezzo auf die Piste. Nun könnte sie den deutschen Snowboarderinnen in die Quere kommen.

"Zwei bis drei Medaillen" erhofft sich der Sportdirektor von Snowboard Germany, Andreas Scheid, bei den Titelkämpfen, bei denen es nach dem Parallel-Riesenslalom am Montag mit dem Parallel-Slalom am Dienstag weitergeht.

Stefan Baumeister: Auf ihm ruhen Snowboard-Hoffnungen

Bei den Männern ruhen die deutschen Hoffnungen vor allem auf Stefan Baumeister, der bei der WM in Park City (USA) 2019 zweimal zu Bronze gerast war. "Nachdem ich mir im Gesamtweltcup dieses Jahr nichts mehr ausgerechnet habe, habe ich in den letzten Rennen an ein paar Schrauben gedreht und Sachen ausprobiert", sagte der 27-Jährige. Er sei «zuversichtlich, dass ich in den Medaillenkampf eingreifen kann."

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