Verband der Ausländerpresse

Golden Globes: Deutsche Journalistin Hoehne neue Präsidentin

Der zweitwichtigste Filmpreis nach den Oscars, die Golden Globes, werden vom Verband der Auslandspresse (HFPA) in Hollywood vergeben. Die neue Präsidentin ist die deutsche Journalistin Helen Hoehne.

Der zweitwichtigste Filmpreis nach den Oscars, die Golden Globes, werden vom Verband der Auslandspresse (HFPA) in Hollywood vergeben. Die neue Präsidentin ist die deutsche Journalistin Helen Hoehne.

Bild: Chris Pizzello/Invision, dpa (Archivbild)

Der zweitwichtigste Filmpreis nach den Oscars, die Golden Globes, werden vom Verband der Auslandspresse (HFPA) in Hollywood vergeben. Die neue Präsidentin ist die deutsche Journalistin Helen Hoehne.

Bild: Chris Pizzello/Invision, dpa (Archivbild)

Helen Hoehne ist die neue Präsidentin des Verbands der Auslandspresse (HFPA) in Hollywood. Dieser vergibt auch die Golden Globes.
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dpa
09.09.2021 | Stand: 11:08 Uhr

Die deutsche Journalistin Helen Hoehne ist zur neuen Präsidentin des Verbands der Auslandspresse (HFPA) in Hollywood gewählt worden. Dies teilte der Verband am Donnerstag mit. Die HFPA (Hollywood Foreign Press Association) vergibt die Golden Globes, die zweitwichtigsten Filmpreise nach den Oscars.

"Es ist ein Privileg, diese Organisation zu leiten, während wir den Weg des grundlegenden Wandels und der Reform fortsetzen", wurde Hoehne in der Mitteilung zitiert. Die gebürtige Hamburgerin ist den Angaben zufolge seit 2004 Mitglied der HFPA, war von 2012 bis 2019 Mitglied des Vorstands und wurde im September 2020 zur Vizepräsidentin gewählt. Sie habe für verschiedene Publikationen in Deutschland geschrieben, unter anderem als US-Korrespondentin für die Zeitschrift "TV Movie" der Bauer Media Group. Außerdem arbeite sie regelmäßig für die Fernsehsender RTL und ProSieben.

Mindestens 20 neue Mitglieder im Vorstand

Der kleine Verband stand zunehmend unter Reformdruck. Zu viel Intransparenz, zu wenig Diversität - so lauteten die Vorwürfe. Im August hatte die Vereinigung angekündigt, einen neuen Vorstand zu wählen. In diesem Jahr sollten mindestens 20 neue Mitglieder, vorrangig Afroamerikaner, aufgenommen werden. Auch soll es für die ausländischen Journalisten neue Richtlinien geben, etwa in Bezug auf Einladungen zu Film-Events.