Bezeihungsdrama?

19-Jährige in Lüneburg getötet - Gleichaltriger verhaftet

Mitarbeiter der Spurensicherung untersuchen auf einem Parkplatz den Fundort einer Frauenleiche. Die Polizei hat eine 19-Jährige tot in einem Auto (nicht im Bild) in Lüneburg gefunden. Nach derzeitigem Stand wird wegen eines Tötungsdelikts ermittelt. +++ dpa-Bildfunk +++

Mitarbeiter der Spurensicherung untersuchen auf einem Parkplatz den Fundort einer Frauenleiche. Die Polizei hat eine 19-Jährige tot in einem Auto (nicht im Bild) in Lüneburg gefunden. Nach derzeitigem Stand wird wegen eines Tötungsdelikts ermittelt. +++ dpa-Bildfunk +++

Bild: Joto

Mitarbeiter der Spurensicherung untersuchen auf einem Parkplatz den Fundort einer Frauenleiche. Die Polizei hat eine 19-Jährige tot in einem Auto (nicht im Bild) in Lüneburg gefunden. Nach derzeitigem Stand wird wegen eines Tötungsdelikts ermittelt. +++ dpa-Bildfunk +++

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Um drei Uhr morgens findet ein Vater seine Tochter tot in einem Auto in Lüneburg. Ein Messer wird sichergestellt. Viel deutet auf eine Beziehungstat hin.
dpa
19.01.2021 | Stand: 17:23 Uhr

Nur wenige Stunden nach dem gewaltsamen Tod einer 19-Jährigen in Lüneburg ist ein Gleichaltriger vorläufig festgenommen worden. "Wir gehen aktuell mit entsprechender Wahrscheinlichkeit von einer Beziehungstat aus", sagte Kai Richter aus der Pressestelle der Polizeiinspektion Lüneburg am Dienstag. Der Vater hatte die junge Frau gegen 3.00 Uhr leblos auf einem Parkplatz im Auto gefunden. Noch am Vormittag wurde der 19-jährige Tatverdächtige aus Lüneburg vorläufig festgenommen.

19-Jährige in Lüneburg getötet: "Das heißt noch nicht, dass er der Täter ist"

In welcher Beziehung der Deutsche zu dem Opfer stand, wurde nicht bekanntgegeben. "Das heißt noch nicht, dass er der Täter ist", sagte Polizeisprecherin Antje Freudenberg. Es könne sich um Mord oder Totschlag handeln.

In der Nähe des Parkplatzes sei ein Messer gefunden worden, das mit der Tat im Zusammenhang stehen könnte. Die Frau habe "mehrere Verletzungen" aufgewiesen, die mutmaßlich zum Tod geführt hätten, teilte die Polizei mit. Es wurde eine Mordkommission eingerichtet.

Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge zeigte sich bestürzt angesichts der Tat. "Wir wissen alle, dass dort, wo Menschen zusammenleben, immer auch die schlimmsten Dinge passieren können, auch in der Nachbarschaft - aber das Wissen ist das eine. Wenn es dann tatsächlich passiert, kann man es kaum fassen."

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