Buckelwal gefangen

Australien: Retter kämpfen weiter um Leben von Buckelwal in Hai-Netz

Helfer versuchen vor der australischen Ostküste einen jungen Buckelwal aus einem Hai-Netz zu befreien.

Helfer versuchen vor der australischen Ostküste einen jungen Buckelwal aus einem Hai-Netz zu befreien.

Bild: Bai Xuefei, dpa (Symbolbild)

Helfer versuchen vor der australischen Ostküste einen jungen Buckelwal aus einem Hai-Netz zu befreien.

Bild: Bai Xuefei, dpa (Symbolbild)

Vor der australischen Ostküste verfängt sich ein junger Buckelwal in einem Hai-Netz. Können die Retter das Tier befreien?
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dpa
12.08.2021 | Stand: 08:38 Uhr

Tierschützer kämpfen vor der australischen Ostküste weiter um das Leben eines jungen Buckelwals, dessen Schwanzflosse in einem Hai-Netz gefangen ist.

Anwohner hatten das Tier am Mittwoch entdeckt und die Behörden alarmiert. Seither sind Retter im Einsatz, um den Meeressäuger aus seiner gefährlichen Lage zu befreien.

Wetterbedingungen erschweren Rettung des Buckelwals

Am Mittwoch hätten sie zehn Stunden lang alles versucht, um das Netz zu zerschneiden, aber die Wetterbedingungen hätten die Arbeiten erschwert, sagte Wayne Phillips vom Freizeitpark Sea World dem australischen Sender ABC.

"Es war ein ziemlich emotionaler Tag. Zu versuchen, einem so großen Tier zu helfen, ist für das Team ziemlich emotional", so der Meeresexperte. "Wir sind heute Morgen wieder hier, bereit, es noch einmal zu versuchen."

Wal schwimmt trotz gefangener Schwanzflosse

Der Wal sei am Mittwoch mit einem Gerät zur Satellitenortung ausgestattet worden. In der Nacht sei er trotz der Beeinträchtigung durch das fest um seine Flosse gewickelte Netz sehr weit geschwommen, hieß es am Morgen. "Am Ende des gestrigen Tages wirkte er sehr lethargisch. Wir sind sehr überrascht, wie weit er über Nacht gekommen ist", erklärte Phillips. Das sei ein gutes Zeichen.

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Die Behörden bestätigten, dass sich der junge Buckelwal vor der Küste von Coolangatta an der Gold Coast in dem Hai-Netz verfangen und dieses in Richtung Süden mit sich gezogen hat. Der Vorfall hat neue Diskussionen über den Einsatz der umstrittenen Netze ausgelöst. Von Seiten der Regionalregierung hieß es aber, die Sicherheit der Schwimmer gehe vor. Tierschützer warnen schon lange, dass die Hunderte Meter langen Hai-Netze, die unter der Meeresoberfläche verankert sind, Todesfallen für zahlreiche Tierarten sein können, darunter auch Delfine und Wale.

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