Corona-Krise

Brauer müssen unverkäufliches Fassbier entsorgen

Statt auszuschenken müssen deutsche Brauer in der Corona-Krise teils Fassbier vernichten.

Statt auszuschenken müssen deutsche Brauer in der Corona-Krise teils Fassbier vernichten.

Bild: picture alliance / dpa | Daniel Karmann

Statt auszuschenken müssen deutsche Brauer in der Corona-Krise teils Fassbier vernichten.

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Durch den bereits mehrfach verlängerten Lockdown wird unverkäufliches Fassbier für die deutsche Braubranche ein immer größeres Problem.
Statt auszuschenken müssen deutsche Brauer in der Corona-Krise teils Fassbier vernichten.
dpa
10.02.2021 | Stand: 05:12 Uhr

"Die Brauereien müssen Millionenwerte in den Gully kippen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes, Holger Eichele.

Besonders regionale Betriebe, die stark vom Gastronomie- und Festgeschäft abhängig seien, müssten Bier in großem Stil in der Corona-Krise vernichten, ebenso der Getränkehandel. Grund dafür ist das Mindesthaltbarkeitsdatum, das in immer mehr Fällen erreicht werde.

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Die Gesamtmenge an vernichtetem Bier könne man nicht abschätzen. "Nicht alles Bier, das bisher zurückgeliefert wurde, musste vernichtet werden, und nicht alles Bier, das nicht getrunken wurde, wurde auch gebraut", sagte Eichele.

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