Sommer-Urlaub 2021

Der Urlaub kann kommen: Bundesregierung streicht diese Reiseziele von der Risikoliste

Auch Griechenland - im Bild die Halbinsel Mani - ist von der Liste der Corona-Risikogebiete gestrichen worden.

Auch Griechenland - im Bild die Halbinsel Mani - ist von der Liste der Corona-Risikogebiete gestrichen worden.

Bild: Socrates Baltagiannis, dpa

Auch Griechenland - im Bild die Halbinsel Mani - ist von der Liste der Corona-Risikogebiete gestrichen worden.

Bild: Socrates Baltagiannis, dpa

Die Bundesregierung streicht gleich mehrere beliebte Urlaubsgebiete von der Liste der Corona-Risikogebiete. Diese Länder und Regionen fallen darunter.

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dpa
18.06.2021 | Stand: 14:47 Uhr

Für Reiserückkehrer aus Frankreich, Griechenland, der Schweiz und weiteren Ländern und Regionen werden ab Sonntag die Bestimmungen gelockert. Wegen sinkender Corona-Infektionszahlen werden sie von der Liste der Risikogebiete gestrichen, wie das Robert Koch-Institut am Freitag mitteilte. Die Bundesregierung nimmt demnach auch Belgien, Norwegen und einzelne Regionen in Dänemark, den Niederlanden und Spanien von der Liste.

Wer von dort auf dem Landweg nach Deutschland kommt, muss künftig keinerlei Einreisebeschränkungen wegen Corona mehr beachten. Die Regeln für Flugreisende bleiben allerdings bestehen: Jeder, der mit dem Flugzeug einreist, egal ob aus einem Risikogebiet oder nicht, muss vor dem Abflug ein negatives Testergebnis, einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen.

Risikogebiet bei Inzidenz über 50

Die Bundesregierung bewertet regelmäßig die Corona-Lage im Ausland und unterscheidet dabei zwischen "Virusvariantengebieten", in denen sich neue Coronavirus-Varianten ausbreiten, "Hochinzidenzgebieten" mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 200 und "Risikogebieten" mit einer Inzidenz über 50.

Die Einstufung ist für die Rückreise aus diesen Ländern wichtig, weil sich danach die Vorgaben für Tests, Registrierung und Quarantäne richten. Für die Einreise in das jeweilige Land gelten die dortigen Vorgaben, die auf der Internetseite des Auswärtigen Amts zu finden sind.

Frankreich: Wenige Gebiete bleiben auf der Risikoliste

Von Frankreich bleiben nur wenige Überseegebiete auf der Risikoliste. Der gesamte europäische Teil des Landes wird gestrichen. In den Niederlanden fallen die Küstenregionen, Friesland, Seeland und Groningen aus der Liste, in Dänemark die Region Süddänemark an der Grenze zu Deutschland. In Spanien sind unter anderem Katalonien mit der bei Urlaubern beliebten Küstenmetropole Barcelona und der Costa Brava sowie Madrid ab Sonntag risikofrei.

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Auch mehrere Regionen Sloweniens sowie ganz Litauen und Estland sind ab Sonntag keine Risikogebiete mehr, weil die Zahl der Neuinfektionen dort unter 50 pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen gesunken ist. Das gilt auch für Jordanien, die Palästinensischen Gebiete und St. Lucia in der Karibik.

Andere Länder werden hochgestuft

In einigen Ländern verschlechtert sich die Lage allerdings. Namibia im Süden Afrikas rückt in die höchste Risikostufe und gilt nun als Virusvariantengebiet. Damit wird die Einreise von dort massiv eingeschränkt. Oman wird zum Hochinzidenzgebiet mit Quarantänepflicht.

Die Kapverden, St. Kitts and Nevis und Uganda werden vom Hochinzidenzgebiet zum Risikogebiet heruntergestuft. Damit entfällt für diese Länder die generelle Quarantänepflicht. Wer von dort einreist, kann sich davon freitesten lassen.

So müssen sich Rückkehrer anmelden

Rückkehrer aus Risikogebieten, Hochinzidenz- und Variantengebieten müssen sich grundsätzlich vor der Rückreise im Internet über ein Einreiseportal ("digitale Einreiseanmeldung") registrieren und den Reiseort und weitere Daten angeben. Impf-, Test- oder Genesenennachweis können dort hochgeladen werden. Zu Hause gilt dann eine Quarantänepflicht. Wer vollständig geimpft oder genesen ist, ist davon befreit. Bei Einreisen aus einem Variantengebiet - etwa Großbritannien - ist Quarantäne aber immer Pflicht, ob geimpft, genesen oder nicht.

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