Familienstreit in Niedersachsen

Streit zwischen Großfamilien eskaliert: vier Schwerverletzte

In Nienburg ist ein Streit zwischen zwei Großfamilien eskaliert. Bei der Schlägerei wurden vier Menschen schwer verletzt.

In Nienburg ist ein Streit zwischen zwei Großfamilien eskaliert. Bei der Schlägerei wurden vier Menschen schwer verletzt.

Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

In Nienburg ist ein Streit zwischen zwei Großfamilien eskaliert. Bei der Schlägerei wurden vier Menschen schwer verletzt.

Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

In Nienburg in Niedersachsen ist ein Streit zwischen zwei Großfamilien eskaliert. Es kam zu einer Schlägerei, bei der vier Menschen schwer verletzt wurden.
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dpa
01.05.2022 | Stand: 11:44 Uhr

Eine Auseinandersetzung zwischen zwei Großfamilien ist in Nienburg (Niedersachsen) zu einer Schlägerei mit Dutzenden Beteiligten eskaliert. Ein 28 Jahre alter Mann soll dabei auch mit einer Schreckschusswaffe geschossen und einen Menschen im Bereich des Auges verletzt haben, wie die Polizei am frühen Sonntagmorgen mitteilte. Der mutmaßliche Schütze sei ermittelt und zeitweise in Gewahrsam genommen worden, hieß es später. Insgesamt wurden vier Menschen schwer verletzt, sie kamen alle ins Krankenhaus. Weitere Menschen seien leicht verletzt worden, wie viele, war zunächst unklar.

Nienburg: Streit zwischen zwei Familien eskaliert

Auslöser der Auseinandersetzung, an der laut Polizei am frühen Samstagabend 30 bis 40 Personen beteiligt gewesen waren, soll ein "länger schwelender Streit" zwischen den zwei Familien gewesen sein. Nähere Angaben dazu gab es zunächst nicht. Die Polizei rückte nach eigenen Angaben mit einer großen Anzahl von Einsatzkräften an.

Steine auf Polizisten geworfen

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte sei die Stimmung zwischen den Beteiligten aggressiv gewesen. Es sei aber gelungen, die Situation zunächst zu beruhigen, sagte die Polizeisprecherin. Gegen 21 Uhr sei die Stimmung dann erneut aggressiver geworden - diesmal gegenüber den Polizisten. Es seien Steine geworfen und Pfefferspray versprüht worden. Mittlerweile sei die Lage unter Kontrolle, sagte die Sprecherin am späten Samstagabend. Die Polizei war während der Nacht weiterhin mit vielen Kräften vor Ort, hieß es.

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