Royaler Nachwuchs

Prinz Harry und Herzogin Meghan erwarten zweites Baby

Prinz Harry und seine Ehefrau, Herzogin Meghan, erwarten ihr zweites Kind. Das Paar sei überglücklich, zitierte die Nachrichtenagentur PA am Sonntagabend einen Sprecher des Paares.

Prinz Harry und seine Ehefrau, Herzogin Meghan, erwarten ihr zweites Kind. Das Paar sei überglücklich, zitierte die Nachrichtenagentur PA am Sonntagabend einen Sprecher des Paares.

Bild: Misan Harriman/The Duke And Duch, dpa

Prinz Harry und seine Ehefrau, Herzogin Meghan, erwarten ihr zweites Kind. Das Paar sei überglücklich, zitierte die Nachrichtenagentur PA am Sonntagabend einen Sprecher des Paares.

Bild: Misan Harriman/The Duke And Duch, dpa

Harry und Meghan werden wieder Eltern - und Sohn Archie bekommt ein Geschwisterchen. Bis zu einer Feier mit der Familie in Großbritannien wird es noch dauern.
dpa
15.02.2021 | Stand: 13:40 Uhr

Süße Nachricht zum Valentinstag: Das britische Königshaus erwartet Zuwachs. Mit einem Foto haben Herzogin Meghan (39) und Prinz Harry (36) ihr zweites Kind angekündigt. Auf dem in schwarz-weiß gehaltenen Bild von Fotograf Misan Harriman strahlt sich das Paar unter einem Baum sitzend an. Meghans Kopf ruht in Harrys Schoß, ihre rechte Hand liegt auf ihrem - bereits deutlich sichtbaren - Babybauch, der Prinz ist barfuß.

Viele britische Zeitungen brachten das Bild am Montag auf ihrer Titelseite. Die Nachricht kommt fast auf den Tag genau 37 Jahre, nachdem Harrys Mutter, die 1997 tödlich verunglückte Prinzessin Diana, bekanntgab, dass sie mit dem Prinzen schwanger ist.

Herzog und Herzogin von Sussex sind überglücklich

"Der Herzog und die Herzogin von Sussex sind überglücklich, dass sie ihr zweites Kind erwarten", teilte ein Sprecher des Paares am Sonntagabend mit. "Wir können bestätigen, dass Archie ein großer Bruder sein wird." Der erste Sohn Archie wird im Mai zwei Jahre alt. Wann der Geburtstermin erwartet wird und ob das Kind ein Mädchen oder ein Junge wird, ist noch unklar. Die britischen Buchmacher haben aber bereits Favoriten für den Namen: Alfie oder Alexandra stehen hoch im Kurs.

Mit dem Baby dürfte die Familienplanung des Paares abgeschlossen sein. 2019 hatte Harry der Primatenforscherin Jane Goodall erzählt, er wolle "zum Wohl des Planeten" nur zwei Kinder haben. "Zwei. Höchstens", hatte er gesagt.

Meghan und Harry können wegen Corona nicht nach Großbritannien reisen

Fotograf Harriman veröffentlichte das Bild des glücklichen Paares stolz auf seiner Instagram-Seite. "Meg, ich war auf Deiner Hochzeit, um dem Beginn dieser Liebesgeschichte beizuwohnen, und es ist mir eine Ehre, sie festzuhalten", schrieb er. "Glückwunsch an den Herzog und die Herzogin von Sussex zu dieser frohen Botschaft!" Auch die königliche Familie gratulierte.

Das Baby wird nach seiner Geburt in der Thronfolge an achter Stelle stehen, hinter Großvater Charles, Harrys Bruder William und dessen Kindern George, Charlotte und Louis sowie Papa Harry und Brüderchen Archie. Für Harrys Großmutter, Königin Elizabeth II., ist es bereits das zehnte Urenkelkind - oder vielleicht auch das elfte. Denn auch Zara Tindall, die als Lieblingsenkelin der Queen gilt, ist schwanger. Sie erwartet 2021 ihr drittes Kind.

Bekommt ein Geschwisterchen: Sohn Archie (l) mit seinen Eltern.
Bekommt ein Geschwisterchen: Sohn Archie (l) mit seinen Eltern.
Bild: Toby Melville/dpa

Wegen der Corona-Krise können sie derzeit nicht nach Großbritannien reisen. Harrys älterer Bruder William und dessen Frau Kate haben drei Kinder: George, Charlotte und Louis.

Beziehungen zur Queen belastet

Die Beziehungen zur Queen und dem Königshaus gelten aber als belastet, nachdem Harry und Meghan vor gut einem Jahr angekündigt hatten, ihre royalen Pflichten ruhen zu lassen und in die USA zogen, die Heimat der Herzogin. Sie wollten finanziell auf eigenen Beinen stehen, hatten sie zur Begründung angeführt. Mittlerweile haben sie unter anderem einen Vertrag mit dem US-Streamingdienst Netflix abgeschlossen. Als weiterer Grund gilt, dass sie der engen Beobachtung durch die britische Boulevardpresse entkommen wollten.

Dennoch bleibt das Paar in Großbritannien präsent. Meghan hatte im November überraschend offen mitgeteilt, dass sie nach Archie eine Fehlgeburt erlitten hatte. Mit ihrem Beitrag in der "New York Times" wollte sie die Menschen dazu aufrufen, sich mehr umeinander zu kümmern - gerade während der Corona-Pandemie, die viele Menschenleben gefordert hat.

Meghan hatte im November in einem Beitrag für die "New York Times" berichtet, dass sie nach Archie eine Fehlgeburt erlitten hatte. Zuletzt hatte die US-Amerikanerin einen wichtigen Sieg in ihrem Kampf gegen die Boulevardpresse errungen. Ein Gericht in London entschied zugunsten der 39-Jährigen, das Verfahren gegen die "Mail on Sunday" erheblich abzukürzen. Damit bleiben Meghan nicht nur weitere öffentliche Anhörungen mit pikanten Details aus dem Dauerzwist mit ihrem Vater, Thomas Markle, erspart, das Gericht gab ihr auch noch auf fast ganzer Linie Recht.

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