Flutkatastrophe

THW-Helfer in Flutgebieten beschimpft und mit Müll beworfen

Helfer von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk (THW) werden in den Flutgebieten beschimpft und teils mit Müll beworfen.

Helfer von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk (THW) werden in den Flutgebieten beschimpft und teils mit Müll beworfen.

Bild: Marius Becker, dpa

Helfer von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk (THW) werden in den Flutgebieten beschimpft und teils mit Müll beworfen.

Bild: Marius Becker, dpa

Bei Einsätzen in Flutregionen werden Ehrenamtliche des Technischen Hilfswerks teils unfreundlich empfangen.
24.07.2021 | Stand: 10:50 Uhr

Ehrenamtliche des Technischen Hilfswerks (THW) sind bei ihrem Einsatz in westdeutschen Flutgebieten mitunter unfreundlich empfangen worden. "Das geht dann soweit, dass unsere Helferinnen und Helfer beschimpft werden", sagte die Vize-Präsidentin des THW, Sabine Lackner, am Samstag im RTL/ntv-Frühstart.

"Wenn sie mit Einsatzfahrzeugen unterwegs sind, werden sie mit Müll beschmissen", fügte Lackner hinzu. Hinter den Angriffen seien vor allem Querdenker oder Menschen aus der Prepper-Szene, die sich als Betroffene der Flutkatastrophe ausgäben, sowie einige frustrierte Flutopfer.

Teils seien die Einsatzkräfte bei ihrer Arbeit auch von Menschen gefilmt worden, die sich nicht als Pressevertreter erkenntlich gemacht hätten, sagte Lackner. Es seien noch keine Einsätze wegen der Vorfälle abgebrochen worden, doch die Situation sei für die ehrenamtlichen Helfer psychisch belastend. "Ich bin unseren Einsatzkräften unendlich dankbar, dass sie recht unerschrocken weitermachen", so Lackner. (dpa)