Sitzung zum Infektionsschutzgesetz

AfD-Abgeordnete sollen sich für Störer im Bundestag entschuldigen

Petr Bystron soll einer der AfD-Abgeordneten sein, die die Störer in den Bundestag eingeladen haben.

Petr Bystron soll einer der AfD-Abgeordneten sein, die die Störer in den Bundestag eingeladen haben.

Bild: Jens Büttner, dpa

Petr Bystron soll einer der AfD-Abgeordneten sein, die die Störer in den Bundestag eingeladen haben.

Bild: Jens Büttner, dpa

Kurz vor der Sitzung zum Infektionsschutzgesetz belästigten Gäste Abgeordnete. Drei AfD-Politiker sollen sie eingeladen haben.
Petr Bystron soll einer der AfD-Abgeordneten sein, die die Störer in den Bundestag eingeladen haben.
dpa
20.11.2020 | Stand: 09:50 Uhr

Nach den Störaktionen von Gästen auf den Fluren des Bundestages sollen sich zwei Abgeordnete der AfD entschuldigen. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr, fasste die AfD-Fraktion am Freitag in einer Sondersitzung einen entsprechenden Beschluss. Es werde ein Entschuldigungsschreiben an Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) verfasst, das von den Abgeordneten Petr Bystron und Udo Hemmelgarn unterzeichnet werde. Die Gäste, die sich auffällig verhalten hätten, dürften künftig nicht mehr an Veranstaltungen der Fraktion im Bundestag teilnehmen.

Drei AfD-Abgeordnete haben die Störer eingeladen

Während der Bundestagsdebatte waren am Mittwoch, als im Plenum über den Schutz der Bevölkerung in der Corona-Pandemie gesprochen wurde, auf den Fluren des Reichstagsgebäudes Abgeordnete von Besuchern belästigt, gefilmt und beleidigt worden. Betroffen waren unter anderem Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und der FDP-Innenpolitiker Konstantin Kuhle. In einem Sicherheitsbericht der Bundestagspolizei war die Rede von insgesamt vier Besuchern von den drei AfD-Abgeordneten Hemmelgarn, Bystron und Hansjörg Müller eingeladen.