Rückholaktion

Auswärtiges Amt bestätigt Rückkehr von Frauen und Kindern aus Syrien

Das Auswärtige Amt hat bestätigt, dass mehrere Frauen und Kinder von Syrien nach Deutschland zurückgeholt werden. Darunter Waisen und ehemalige IS-Anhängerinnen.

Das Auswärtige Amt hat bestätigt, dass mehrere Frauen und Kinder von Syrien nach Deutschland zurückgeholt werden. Darunter Waisen und ehemalige IS-Anhängerinnen.

Bild: Xin Hua, dpa

Das Auswärtige Amt hat bestätigt, dass mehrere Frauen und Kinder von Syrien nach Deutschland zurückgeholt werden. Darunter Waisen und ehemalige IS-Anhängerinnen.

Bild: Xin Hua, dpa

Drei Frauen und zwölf Kinder. In einer Rückholaktion werden diese Menschen aus Camps in Syrien nach Deutschland geholt. Darunter sind ehemalige IS-Anhängerinnen.
Das Auswärtige Amt hat bestätigt, dass mehrere Frauen und Kinder von Syrien nach Deutschland zurückgeholt werden. Darunter Waisen und ehemalige IS-Anhängerinnen.
dpa
20.12.2020 | Stand: 12:33 Uhr

Das Auswärtige Amt hat am Sonntag die Rückholaktion von drei Frauen und zwölf Kindern aus Camps in Nordostsyrien nach Deutschland bestätigt. Zwei weitere Frauen und sechs weitere Kinder seien nach Finnland gebracht worden. Bei den Personen, die nach Deutschland zurückgeholt wurden, handelt es sich den Angaben zufolge um zwölf Kinder, darunter sieben Waisenkinder, und drei Frauen aus den Lagern Roj und Al Hol im Nordosten Syriens.

Rückholaktion aus Syrien - Frauen und Kinder noch in Finnland

In den Medienberichten hieß es, dass es sich bei den zurückgeholten Frauen um ehemalige IS-Anhängerinnen handeln soll. Das Auswärtige Amt schreibt, es habe sich dabei "um humanitäre Fälle, vor allem um Waisen und Kinder mit Erkrankungen - Fälle, in denen die Ausreise besonders dringend erforderlich war", gehandelt. Zur mutmaßlichen IS-Vergangenheit der Frauen gab es keine Angaben.

"Ich bin sehr erleichtert, dass wir gestern weitere zwölf Kinder und drei dazugehörige Mütter aus Lagern in Nordostsyrien zurückholen konnten. Diese frohe Nachricht kurz vor Weihnachten stimmt zuversichtlich, dass wir auch in weiteren Fällen eine Rückkehr ermöglichen können", erklärte Außenminister Heiko Maas (SPD). "Dafür werden wir uns in den kommenden Wochen und Monaten einsetzen."