Ehemaliger US-Präsident

Facebook lässt Trump-Sperre von unabhängigem Aufsichtsgremium prüfen

Donald Trump ist aktuell auf Facebook gesperrt. Doch wie soll es weitergehen?

Donald Trump ist aktuell auf Facebook gesperrt. Doch wie soll es weitergehen?

Bild: Christophe Gateau

Donald Trump ist aktuell auf Facebook gesperrt. Doch wie soll es weitergehen?

Bild: Christophe Gateau

Trump hatte unbelegte Behauptungen auf Facebook gepostet und Randalierer angestachelt. Dann wurde er gesperrt. Das Gremium soll entscheiden, wie es weitergeht.
Donald Trump ist aktuell auf Facebook gesperrt. Doch wie soll es weitergehen?
dpa
21.01.2021 | Stand: 19:04 Uhr

Facebook lässt die unbefristete Sperre des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump von einem unabhängigen Gremium prüfen, das für Streitfälle zwischen dem Online-Netzwerk und seinen Nutzern eingerichtet wurde. "Wir glauben, dass unsere Entscheidung notwendig und richtig war", betonte Facebooks Politikchef Nick Clegg bei der Ankündigung des Schritts am Donnerstag. Entscheidungen des Gremiums sind bindend für das Unternehmen und können auch nicht von Gründer Mark Zuckerberg überstimmt werden.

Facebook sperrt Donald Trump

Facebook hatte Trump nach dem Sturm seiner Anhänger aufs Kapitol in Washington bis auf Weiteres gesperrt - und mindestens für zwei Wochen bis zur Amtseinführung seines Nachfolgers Joe Biden. Trump hatte mit seinen unbelegten Behauptungen über angebliche Wahlfälschung die Menschenmenge angestachelt und auch während der Krawalle Sympathie für die Angreifer bekundet. (Lesen Sie auch: Twitter sperrt Trump)

Diese Menschen sitzen im Facebook-Gremium

Facebook bildete das Gremium, um eine unabhängiges Gegengewicht zu Entscheidungen des Unternehmens zu Inhalten auf der Plattform zu schaffen. Im vergangenen Jahr wurden die ersten Mitglieder vorgestellt, darunter sind die ehemalige dänische Regierungschefin Helle Thorning-Schmidt und der einstige "Guardian"-Chefredakteur Alan Rusbridger. Zum einen sollen Nutzer das Gremium bei einer aus ihrer Sicht ungerechtfertigten Löschung von Inhalten einschalten können. Zum anderen kann Facebook selbst es bei diversen Fragen zum Umgang mit Werbung, Gruppen oder Seiten anrufen.