Debatte um Rechte für Geimpfte

Lauterbach warnt: Gastronomie und Hotels nicht zu schnell für Geimpfte öffnen

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnt vor einer zu schnellen Öffnung von Gastronomie und Hotels für Geimpfte.

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnt vor einer zu schnellen Öffnung von Gastronomie und Hotels für Geimpfte.

Bild: Kay Nietfeld, dpa

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnt vor einer zu schnellen Öffnung von Gastronomie und Hotels für Geimpfte.

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Während Bayern darüber nachdenkt, die Außengastronomie zu öffnen, warnt Karl Lauterbach: Zu schnell dürften Gastronomie und Hotels für Geimpfte das nicht tun.
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dpa
04.05.2021 | Stand: 10:02 Uhr

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat in der Corona-Pandemie vor einer zu schnellen Öffnung von Gastronomie und Hotels für Geimpfte gewarnt. Zwar sei es "eine notwendige und gute Entscheidung", die Grundrechtseinschränkungen für Geimpfte zurückzunehmen. "Was nicht geht, ist, dass Geschäfte oder Restaurants geöffnet werden nur für diejenigen, die geimpft sind. Das würde zu Spannungen führen, die man kaum ertragen könnte", sagte Lauterbach am Dienstag im Deutschlandfunk.

Wenn Geimpfte Nicht-Geimpfte infizieren

Lauterbach sagte, es bestehe eine Gefahr, wenn Geimpfte und Nicht-Geimpfte aufeinander träfen und sich dann Nicht-Geimpfte infizieren oder die Geimpften ohne vollständigen Immunschutz anstecken. Eine flächendeckende Kontrolle bei den Öffnungen sei schwierig und es gelte jetzt, den ausgewiesenen Erfolg bei der Bekämpfung der Pandemie zu sichern. "Wir dürfen nicht den Fehler machen, jetzt einen schnellen, frühen Rückfall zu riskieren", sagte Lauterbach. "Wir sind noch sehr weit von der Herdenimmunität entfernt."

Auch Justizministerin dämpft die Hoffnungen

Auch Bundesjustizministerin Christine Lambrecht dämpfte die Hoffnung von Gastronomen und Hoteliers: "Ich habe keinen Anspruch darauf, dass für mich etwas geöffnet wird", sagte sie in der Sendung "Frühstart" von RTL/ntv. Nach Ansicht der SPD-Politikerin ist dies rechtlich vertretbar, da die geschlossenen Betriebe für ihre Umsatzausfälle aktuell Hilfen vom Staat bekommen.

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