Laschet greift Grüne an: "Kleinkarierte Verbote"

NRW-CDU kürt Laschet zum Spitzenkandidaten für Bundestagswahl

Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, gestikuliert bei der Landesvertreterversammlung der CDU in Nordrhein-Westfalen auf dem Podium.

Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, gestikuliert bei der Landesvertreterversammlung der CDU in Nordrhein-Westfalen auf dem Podium.

Bild: Marcel Kusch, dpa

Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, gestikuliert bei der Landesvertreterversammlung der CDU in Nordrhein-Westfalen auf dem Podium.

Bild: Marcel Kusch, dpa

Die nordrhein-westfälische CDU hat Ministerpräsident und Kanzlerkandidat Armin Laschet am Samstag zu ihrem Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl gekürt.
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dpa
05.06.2021 | Stand: 13:16 Uhr

Der CDU-Bundesvorsitzende wurde mit 232 Ja-Stimmen auf Platz eins der Landesliste gewählt. Zwei Delegierte stimmten mit Nein. Das teilte Generalsekretär Josef Hovenjürgen mit.

Zuvor hatte Laschet seinen Anspruch auf das Kanzleramt betont. "Ich will der nächste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland werden", rief Laschet den Delegierten zu. "Ich werde das nur schaffen, wenn wir Geschlossenheit aufbringen."

Der größte CDU-Landesverband kam erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wieder zu einer Präsenzversammlung in einem Hotel in Düsseldorf zusammen. Die Delegierten wollten über die gesamte Landesliste mit 75 Kandidatinnen und Kandidaten final abstimmen.

Laschet greift Grüne an: "Kleinkarierte Verbote"

Der Kanzlerkandidat der Union, Armin Laschet, hat den Grünen im Kampf um den Klimaschutz ein "kleinkariertes Gucken auf Verbote" vorgeworfen. Die CDU kämpfe für das "große Projekt des klimaneutralen Deutschlands", sagte der CDU-Bundesvorsitzende u

nd NRW-Ministerpräsident am Samstag bei einer Landesvertreterversammlung der CDU NRW in Düsseldorf. Die Diskussion, ob "Spritpreise so oder so" sein müssten oder innerdeutscher Flugverkehr eingeschränkt werden müsse, sei kleinteilig. Es müssten Anreize für Investitionen in klimaneutrale Produktion gesetzt werden. Die CDU wolle nicht mit "Verboten, Verzicht und Verlust" Politik machen, sondern mit "Innovation, Impulsen und Ideen". Dazu gehöre etwa auch eine wettbewerbsfähige Unternehmensbesteuerung. Man dürfe auch nicht glauben, dass Politik mit Verordnungen jedes Detail der Wirtschaft steuern könne, sagte Laschet.

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