Geflügelpest

Geflügelpest bedroht Halter - Virus diesmal offenbar aggressiver

Die Geflügelpest macht vielen Landwirten in Deutschland derzeit Sorge.

Die Geflügelpest macht vielen Landwirten in Deutschland derzeit Sorge.

Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Stefan Sauer

Die Geflügelpest macht vielen Landwirten in Deutschland derzeit Sorge.

Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Stefan Sauer

Die seit einigen Monaten in Deutschland aufgetretene Geflügelpest hat bereits größeren Schaden angerichtet als der letzte große Ausbruch 2016/2017.
##alternative##
dpa
06.04.2021 | Stand: 07:23 Uhr

"Der Virus scheint diesmal deutlich aggressiver zu sein, was die Geflügelhalter sehr stark besorgt", sagte Katharina Standke, Geschäftsführerin des Geflügelwirtschaftsverbandes Brandenburg. Bislang mussten bundesweit bereits 1,8 Millionen Stück Geflügel getötet werden, damals waren es insgesamt 1,2 Millionen.

(Lesen Sie auch: Geflügelpest in Friesenried? - Behörden prüfen Verdacht im Ostallgäu)

"Eine Impfung gegen den Vogelgrippen-Virus ist in Deutschland aktuell nicht erlaubt und aufgrund der Vielzahl von Subtypen auch nicht sinnvoll", sagte Stahnke.

Damit gebe es keinen dauerhaften und umfassenden Schutz vor der Seuche, nur die akribische Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen. Die genauen wirtschaftlichen Folgen des Ausbruchs könnten derzeit nicht beziffert werden, sagte sie.

(Lesen Sie auch: Vogelgrippe in Bayern: Was man über die Geflügelpest wissen muss)

Lesen Sie auch
##alternative##
Gefahr für Haustiere oder Panikmache?

"Wenn meine Katze stirbt, stirbst du auch" - Aufregung um geplante Antibiotika-Regeln für Tiere