Hennes & Mauritz (H&M)

H&M mit Millionenverlusten wegen Corona-Schließungen

H&M: Die Verluste durch den Ladenverkauf kann die Textilkette H&M nicht durch Onlinehandel ausgelichen.

H&M: Die Verluste durch den Ladenverkauf kann die Textilkette H&M nicht durch Onlinehandel ausgelichen.

Bild: Mark Schiefelbein, dpa (Symbolbild)

H&M: Die Verluste durch den Ladenverkauf kann die Textilkette H&M nicht durch Onlinehandel ausgelichen.

Bild: Mark Schiefelbein, dpa (Symbolbild)

Im Lockdown müssen viele Läden schließen - das gilt auch für die Modekette H&M. Im vergangenen Quartal macht das Unternehmen deshalb Verluste.
H&M: Die Verluste durch den Ladenverkauf kann die Textilkette H&M nicht durch Onlinehandel ausgelichen.
dpa
31.03.2021 | Stand: 10:49 Uhr

Der Moderiese Hennes & Mauritz (H&M) ist im vergangenen Quartal wegen der coronabedingten Zwangsschließungen seiner Läden in die roten Zahlen gerutscht. Die Pandemie-Welle habe enorme Restriktionen mit sich gebracht, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Stockholm mit. Mit rund 1800 Geschäften seien zeitweise mehr als ein Drittel aller Filialen des schwedischen Konzerns vorübergehend geschlossen gewesen.

Umsatzrückgang für H&M in der Pandemie

Unter dem Strich wies die Textilkette für die drei Monate Dezember bis Februar einen Verlust von 1,07 Milliarden schwedischen Kronen aus (rund 105 Mio Euro). Im gleichen Quartal ein Jahr zuvor hatte der Konzern noch 1,9 Milliarden Kronen Gewinn gemacht. Wie bereits bekannt hatten die Ladenschließungen H&M zum Start in das Geschäftsjahr einen Umsatzrückgang um mehr als ein Viertel auf knapp 40,1 Milliarden Kronen eingebrockt.

Die Verkäufe in der Pandemie über das Internet liefen weiterhin gut, dies konnte die fehlenden Umsätze in den Filialen im Quartal aber nicht ausgleichen. Einen Lichtblick gab es im März immerhin gegenüber dem besonders schwer vom Lockdown geprägten Vorjahreszeitraum: Von Monatsbeginn bis zum 28. März seien die Erlöse gerechnet in lokalen Währungen um 55 Prozent angestiegen, erklärte der Konzern.

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