Allgäuer Lehrstellenbörse

Allgäuer Lehrstellenbörse: noch bis zum 27. März besuchen

Katharina Hiltensberger und Jonas Schefler von der BSG beantworten Fragen via Chat. Intressierte können die Allgäuer Lehrstellenbörse kann noch bis zum 27. März besuchen.

Katharina Hiltensberger und Jonas Schefler von der BSG beantworten Fragen via Chat. Intressierte können die Allgäuer Lehrstellenbörse kann noch bis zum 27. März besuchen.

Bild: Martina Diemand

Katharina Hiltensberger und Jonas Schefler von der BSG beantworten Fragen via Chat. Intressierte können die Allgäuer Lehrstellenbörse kann noch bis zum 27. März besuchen.

Bild: Martina Diemand

Die größte Ausbildungsmesse in der Region hat begonnen. Die digitale Kontaktbörse für Schüler, Eltern und Betriebe kann noch bis zum 27. März besuchet werden.
21.03.2022 | Stand: 11:31 Uhr

Wer sich über Firmen und Ausbildungsplätze in der Region informieren will, ist hier goldrichtig: Am Samstag startete die 25. Allgäuer Lehrstellenbörse. Wegen Corona findet sie wie schon vergangenes Jahr digital statt. Dem Informationsgehalt tut das keinen Abbruch: Trotz schönstem Wetter klickten sich zum Auftakt der zweiwöchigen Online-Messe 6000 Interessierte rein. Noch bis zum 27. März können Schüler und Eltern die Börse im Netz besuchen, auf der sich 170 Arbeitgeber aus den verschiedensten Sparten vorstellen.

Videos, Infobroschüren, Bildergalerien und die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch via Chat oder (Video-)Telefonie: Die Allgäuer Firmen haben sich viel einfallen lassen, um sich zu präsentieren. Maria Riedel aus Unterthingau (Ostallgäu) jedenfalls hat die Messe auf ihrem Weg in die Arbeitswelt bereits weitergeholfen. Für die Neuntklässlerin war schon vorher klar, dass sie sich nach Ausbildungsplätzen als Mechatronikerin oder Laborantin umschauen will. Und sie war positiv überrascht. „Ich wusste gar nicht, wie viele Angebote es gibt“, sagt sie.

Nah dran an den Menschen

„Die Frage, welche Qualifikationen nötig sind, wurde sehr häufig gestellt“, berichtet Luca Pezely, der am Samstag zusammen mit anderen Azubis den virtuellen Stand der Bau- und Siedlungsgenossenschaft Allgäu (BSG) betreut hat. „Die Messe ist bei uns immer ein Projekt für die Auszubildenden, weil sie wissen, was der Zielgruppe wichtig ist“, sagt Ausbildungsleiter Manuel Burkart. Er ist zufrieden mit der digitalen Börse. Die Chatfunktion sei heuer besser genutzt worden als noch im vergangenen Jahr. Mit interessierten Schülern gechattet hat auch Martin Hartmann, Ausbildungsleiter bei AIP Automotive in Haldenwang (Oberallgäu). „Die Online-Messe ist eine gute Lösung, eine Veranstaltung in Präsenz kann sie aber trotzdem nicht ganz ersetzten“, sagt Hartmann.

Bei AIP Automotive in Haldenwang stehen Azubi Dominik Sommer und Ausbilder Robert Dom Rede und Antwort.
Bei AIP Automotive in Haldenwang stehen Azubi Dominik Sommer und Ausbilder Robert Dom Rede und Antwort.
Bild: Martina Diemand

Und doch: „Ich habe alle Informationen bekommen, nach denen ich gesucht habe“, sagt Andreas Rauh. Der 15-jährige Ostallgäuer will eine Lehre zum Industriemechaniker machen. Auch der Wirtschaftsschüler Fabio Conato aus Kempten hat sich mehrere Unternehmen ausgesucht, die ihn interessieren und an deren virtuellen Ständen er vorbeigeschaut hat. „Ich finde den IT-Bereich spannend.“

Reinklicken bis zum 27. März

„Zusammen mit den beruflichen Schulen haben wir die Lehrstellenbörse während der Corona-Pandemie mit Hilfe einer digitalen Messeplattform weiterentwickelt. Dennoch freuen wir uns, wenn die 26. Allgäuer Lehrstellenbörse im kommenden Jahr hybrid stattfinden kann“, sagen Katja Hackel und Thomas Merz vom Organisationsteam der Allgäuer Zeitung. Wer am Samstag keine Zeit hatte, kann die Veranstaltung noch zwei Wochen lang im Netz besuchen. Außerdem wurden 3000 Infokataloge zur Nachbereitung an sämtliche Schulen geschickt.

Daten und Fakten zur 25. Allgäuer Lehrstellenbörse #digital

  • Wie: Als digitale Veranstaltung kostenlos und ohne Anmeldung – egal ob auf Smartphone, PC, Laptop oder Tablet – unter der Internet-Adresse: allgaeuer-zeitung.de/lehrstellenboerse
  • Teilnehmer: Rund 170 Aussteller präsentieren zahlreiche verschiedene Ausbildungsberufe.
  • Live: Die Aussteller bieten an ihren virtuellen Messeständen meist Live-Chats an.
  • Abrufbar: Es können auch Vorträge, Videos und Podcasts abgerufen werden.
  • Veranstalter: Allgäuer Zeitung und berufliche Schulen Kempten.
  • Partner: Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen, Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwaben, Handwerkskammer (HWK) Schwaben.
  • Messejournal/Infokatalog: Ein begleitendes Messe-Journal erschien am Freitag, 4. März, in der Allgäuer Zeitung. Das Journal sowie einen Infokatalog gibt es auch digital im Internet.
  • Verlängerung: Die Messe kann man noch bis einschließlich Sonntag, 27. März, im Netz besuchen.

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Weitere Informationen zur Allgäuer Lehrstellenbörse #digital unter www.allgaeuer-zeitung.de/lehrstellenboerse