Blitzmarathon in Bayern

Bilanz zum Blitzmarathon 2021: 450 Fahrer waren zu schnell unterwegs

Die Polizei zieht nach dem achten bayerischen Blitzmarathon Bilanz. Insgesamt 450 Menschen waren auf den Straßen im Gebiet des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West zu schnell unterwegs.

Die Polizei zieht nach dem achten bayerischen Blitzmarathon Bilanz. Insgesamt 450 Menschen waren auf den Straßen im Gebiet des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West zu schnell unterwegs.

Bild: Angelika Warmuth, dpa (Symbolbild)

Die Polizei zieht nach dem achten bayerischen Blitzmarathon Bilanz. Insgesamt 450 Menschen waren auf den Straßen im Gebiet des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West zu schnell unterwegs.

Bild: Angelika Warmuth, dpa (Symbolbild)

Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West zieht Bilanz. Der Spitzenreiter: Ein Motorradfahrer mit 231 km/h. In den kommenden Wochen wird weiter kontrolliert.
22.04.2021 | Stand: 16:34 Uhr

Beim sogenannten Blitzmarathon haben knapp 90 Beamte des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West innerhalb von 24 Stunden die Geschwindigkeit von 25.000 Fahrzeugen gemessen. Davon waren 450 zu schnell unterwegs, teilte das Polizeipräsidium mit. Die meisten Beanstandungen waren allerdings nicht so gravierend, sodass es zumeist bei einer kostenpflichtigen Verwarnung bleibt.

Blitzmarathon 2021: Der Spitzenreiter ist ein Motorradfahrer mit 231 km/h auf der Landstraße

Im Kreis Günzburg wurde ein Motorradfahrer mit Tempo 231 gemessen – auf einer Straße, wo maximal 100 km/h erlaubt sind. Allerdings ist die Identität des Zweiradfahrers unklar, da die Geschwindigkeitsmessanlage nur ein Frontfoto liefert. Motorräder haben aber vorne kein Kennzeichen. Dennoch versucht die Polizei, den Zweiradfahrer zu ermitteln. Laut Bußgeldkatalog würden für den Raser 1200 Euro Strafe fällig, zudem zwei Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot.

Insgesamt sei die Beanstandungsquote bei den Messungen aber relativ gering gewesen, sagte Polizeisprecher Holger Stabik. Wie berichtet, gab es auch weniger Kontrollstellen. So verzichtete die Polizei fast vollständig auf Laserpistolen. Denn bei diesem Messverfahren werden die Verkehrsteilnehmer nach einem Verstoß angehalten. Das aber wollte die Polizei angesichts der Pandemie nicht, da Kontaktsituationen vermieden werden sollen. Deshalb waren beim diesjährigen Blitzmarathon fast nur mobile Radar-Messanlagen im Einsatz.

Weitere Radarkontrollen in den kommenden Wochen im Allgäu

Polizeisprecher Stabik kündigte auch für die nächsten Wochen und Monate Geschwindigkeitskontrollen an. Und wo? Laut Polizei sind Schwerpunkte beispielsweise die Umgebungen von Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern oder Seniorenheimen.

In nächster Zeit werde zudem im Bereich der touristischen Hotspots mit Radarkontrollen zu rechen sein, verriet Stabik. Und auf den Wegen dorthin. Ebenfalls im Visier hat die Polizei nach eigenen Angaben den Motorrad-Verkehr. Nicht nur, aber auch auf beliebten Bergstrecken, beispielsweise im südlichen Oberallgäu.

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