Telefonbetrug in Buchloe

12.000 Euro Schaden: Falscher Bank-Mitarbeiter betrügt 67-Jährigen Buchloer

Telefonbetrüger haben einen Senior in Buchloe um sein Geld betrogen. Die Betrüger erlangten Zugriff auf den Onlinebanking-Account des Mannes und buchten 12.000 Euro ab.

Telefonbetrüger haben einen Senior in Buchloe um sein Geld betrogen. Die Betrüger erlangten Zugriff auf den Onlinebanking-Account des Mannes und buchten 12.000 Euro ab.

Bild: Rolf Vennenbernd, dpa (Symboldbild)

Telefonbetrüger haben einen Senior in Buchloe um sein Geld betrogen. Die Betrüger erlangten Zugriff auf den Onlinebanking-Account des Mannes und buchten 12.000 Euro ab.

Bild: Rolf Vennenbernd, dpa (Symboldbild)

Telefonbetrüger haben einen Senior um sein Geld betrogen. Die Betrüger erlangten Zugriff auf den Onlinebanking-Account des Buchloers und buchten 12.000 Euro ab.
26.07.2021 | Stand: 18:26 Uhr

Wie der Polizei erst Ende vergangener Woche mitgeteitl wurde, haben bereits vergangenen Montag Telefonbetrüger einen Senior in Buchloe um sein Geld betrogen. Die Betrüger erlangten Zugriff auf den Onlinebanking-Account des Mannes.

Der 67-jährige Buchloer erhielt über Festnetz den Anruf eines angeblichen Sparkassenmitarbeiters. Der Anrufer gab vor, das „Push-Tan-Verfahren“ für den Mann einrichten zu müssen. Der Senior übermittelte daraufhin im guten Glauben seine kompletten Kontodaten. Nach dem Telefonat hatte er dann keinen Zugriff mehr auf sein Konto.

Im Verlauf der vergangenen Woche wurden insgesamt 12.000 Euro unberechtigt vom Konto des 67-Jährigen auf ein Konto in Großbritannien abgebucht. Der Geschädigte erstattete bei der Buchloer Polizei Strafanzeige wegen Betrugs. Die Polizeiinspektion Buchloe hat die Ermittlungen aufgenommen. (Lesen Sie auch: Diebes-Paar stiehlt 26.000 Euro aus der Wohnung einer Seniorin in Mindelheim)

Telefonbetrug: Die Täter gehen bei der Masche immer gleich vor

Die angeblichen Bank-Mitarbeiter rufen vornehmlich ältere Menschen an und fordern unter einem Vorwand die Zugangsdaten zum Onlinebanking oder sogenannte TAN-Nummern.

Geben die Angerufenen diese Daten im guten Glauben an die angeblichen Bankmitarbeiter heraus, erlangen die Betrüger Zugriff zum Online-Banking und können damit Transaktionen zumeist auf ausländische Bankkonten anstoßen.

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In diesem Jahr verzeichnete das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West bereits mehr als 200 Anrufe mit der Betrugsmasche „Falscher Bediensteter“. Die Betrüger erbeuteten damit in 2021 bereits über 450.000 Euro.

Das rät die Polizei zum Schutz vor Telefonbetrügern

  • Banken werden Sie niemals am Telefon zur Herausgabe von Daten auffordern. Sollte sich ein vorgeblicher Mitarbeiter melden, ohne dass Sie darum gebeten haben: Legen Sie einfach den Hörer auf.
  • Geben Sie auf keinen Fall private Daten wie Bankkonto- oder Kreditkartendaten oder Zugangsdaten zu Kundenkonten heraus.
  • Gewähren Sie einem unbekannten Anrufer niemals Zugriff auf Ihren Rechner beispielsweise mit der Installation einer Fernwartungssoftware.

Wenn Sie Betrugsopfer wurden

  • Sperren Sie umgehend ihren Online-Banking-Account
  • Lassen Sie sich von Ihrem Geldinstitut beraten, ob Sie bereits getätigte Zahlungen zurückholen können.
  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
  • Bitte sprechen Sie auch mit Verwandten, Bekannten und Ihren Nachbarn über das Phänomen!

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