Feuerwehreinsatz

"Erheblicher Brand" in Buchloer Flüchtlingsheim - mehrere Zimmer unbewohnbar

Die Buchloer Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen.

Die Buchloer Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen.

Bild: Buchloer Zeitung

Die Buchloer Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen.

Bild: Buchloer Zeitung

Am Samstagabend brach ein Feuer in der Buchloer Asylbewerber-Unterkunft aus. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand. Wie kam der Brand zustande?
08.11.2020 | Stand: 15:53 Uhr

30.000 Euro Schaden am Gebäude, keine Verletzten: Das ist die Bilanz eines Brandes, der am Samstag gegen 21 Uhr aus einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in Buchloe gemeldet wurde. In der Einrichtung in der Löwengrube schlugen die Flammen aus einem unbewohnten Zimmer im ersten Stock des Holzgebäudes. Die Kriminalpolizei schließt einen technischen Defekt als Ursache nicht aus.

Feuerwehr mit Kräften im Einsatz

Die Polizei spricht von einem „erheblichen Brand“ durch den mehrere Zimmer unbewohnbar wurden. Der Sicherheitsdienst vor Ort alarmierte sofort alle Bewohner des Hauses und rief sie auf, die Räume zu verlassen. Personen kamen daher nicht zu Schaden. Das betreffende Zimmer brannte vollständig aus, die Feuerwehr brachte den Brand aber schnell unter Kontrolle. Die Feuerwehr Buchloe war mit 50 Kräften im Einsatz und konnte ein Übergreifen auf das Dach verhindern. Hinzu kommen rund 20 Einsatzkräfte der Rettungsdienste.

Neben den Löscharbeiten konnte auch die Notfallversorgung der Bewohner in kürzester Zeit sichergestellt werden. Bürgermeister Robert Pöschl bot Notunterkünfte in der Stadt Buchloe an. Tatsächlich konnten die Bewohner der benachbarten, vornehmlich durch die Löscharbeiten beeinträchtigten Zimmer anderweitig in Buchloe unterkommen.

Kripo Kaufbeuren ermittelt

Die ersten Ermittlungen am Brandort nahm der Kriminaldauerdienst (KDD) Memmingen mit Unterstützung der Polizeiinspektion Buchloe vor. Zur Brandursache können jedoch noch keine Angaben gemacht werden. Ein technischer Defekt sei aber nicht auszuschließen. Die weiteren Ermittlungen führt die Kripo Kaufbeuren.