Medizin in der VG Buchloe

Neue „Lebensretter“ für VG-Gemeinden

Neue Defibrillatoren gibt es in Jengen, Lamerdingen und Buchloe. Unser Foto zeigt (von links): Sascha Bunger (FC Jengen), Manuel Fischer (Bürgermeister Lamerdingen), Manfred Seitz (Regionalleiter VR Bank Augsburg-Ostallgäu), Günter Rohrmoser (FC Jengen), Anton Steuer (Geschäftsstellenleiter VR Bank Jengen) und Ralf Neuner (Bürgermeister Jengen) bei der Übergabe.

Neue Defibrillatoren gibt es in Jengen, Lamerdingen und Buchloe. Unser Foto zeigt (von links): Sascha Bunger (FC Jengen), Manuel Fischer (Bürgermeister Lamerdingen), Manfred Seitz (Regionalleiter VR Bank Augsburg-Ostallgäu), Günter Rohrmoser (FC Jengen), Anton Steuer (Geschäftsstellenleiter VR Bank Jengen) und Ralf Neuner (Bürgermeister Jengen) bei der Übergabe.

Bild: Rainer Plieninger

Neue Defibrillatoren gibt es in Jengen, Lamerdingen und Buchloe. Unser Foto zeigt (von links): Sascha Bunger (FC Jengen), Manuel Fischer (Bürgermeister Lamerdingen), Manfred Seitz (Regionalleiter VR Bank Augsburg-Ostallgäu), Günter Rohrmoser (FC Jengen), Anton Steuer (Geschäftsstellenleiter VR Bank Jengen) und Ralf Neuner (Bürgermeister Jengen) bei der Übergabe.

Bild: Rainer Plieninger

Defibrillatoren in mehreren öffentlich zugänglichen Gebäuden angebracht. Anwendung ist einfach
Neue Defibrillatoren gibt es in Jengen, Lamerdingen und Buchloe. Unser Foto zeigt (von links): Sascha Bunger (FC Jengen), Manuel Fischer (Bürgermeister Lamerdingen), Manfred Seitz (Regionalleiter VR Bank Augsburg-Ostallgäu), Günter Rohrmoser (FC Jengen), Anton Steuer (Geschäftsstellenleiter VR Bank Jengen) und Ralf Neuner (Bürgermeister Jengen) bei der Übergabe.
Von Rainer Plieninger
08.12.2020 | Stand: 17:15 Uhr

Täglich sterben fast 300 Bürger in Deutschland an plötzlichem Herzversagen. Wenn einem Betroffenen innerhalb der ersten fünf Minuten nach einem plötzlichen Herzversagen geholfen wird, sind die Chancen sehr groß, dass er dies ohne bleibende Schäden überlebt. Hierbei unterstützen sogenannte Defibrillatoren. Mehr dieser Geräte hängen nun in der VG Buchloe.

Immer an zentraler Stelle

„In jeder Mitgliedsgemeinde der VG Buchloe sollte an zentraler Stelle ein Defibrillator hängen“ – diesen Wunsch äußerten die Stadt- und Gemeinderäte schon vor geraumer Zeit. Nun setzten ihn die Bürgermeister Manuel Fischer (Lamerdingen), Ralf Neuner (Jengen) und Robert Pöschl (Buchloe) in die Tat um. Unterstützt wurden sie dabei durch eine 3000-Euro-Spende der VR Bank Ostallgäu. In ihrer Buchloer Filiale hängt bereits seit Langem ein Defibrillator im Eingangsbereich.

Wo sie zu finden sind

Zu finden sind Defibrillatoren auch in den Eingangsbereichen des Buchloer Eisstadions, in den beiden Grundschulen (Meinrad Spieß und Comenius) sowie im Zugangsbereich der Mittelschule Buchloe.

Zudem wurde in der Gemeinde Lamerdingen im Foyer der VR Bank ein Gerät angebracht, ebenfalls in der rund um die Uhr zugänglichen VR Bank-Filiale in Jengen.

Ein weiterer Defibrillator wird am Sportgelände des FC Jengen angebracht. Dafür plant der FC Jengen – sobald es die Corona-Regeln zulassen – für alle Trainer eine Schulung. Auf die Geräte macht ein weißes Herz auf grünem Grund aufmerksam. Die Defibrillatoren selbst hängen in einem roten Kasten an der Wand.

Künftige „Notfallhelfer“ brauchen keine Angst vor der Anwendung zu haben, hieß es bei der Übergabe der Geräte in Jengen, denn die Bedienung sei sehr einfach. So könne jeder ohne medizinische Vorkenntnisse sofort Leben retten.

„Im Notfall können wir helfen“

„Wir wünschen es nicht, aber im Notfall können wir helfen, Leben zu retten“, sagte Buchloes Bürgermeister Robert Pöschl.

Und sein Lamerdinger Amtskollege Manuel Fischer betonte: „Im Alltag kann immer mal etwas passieren. Prävention ist wichtig, um Leben zu bewahren und Leben zu retten.“