Kirchengemeinde

Zwei neue Ansprechpartnerinnen für die Buchloer Kirchengemeinde

Mit Claudia Chmiel (links) und Julia Meichelböck gibt es nun zwei neue Ansprechpartnerinnen in der Katholischen Gemeinde. Chmiel ist die neue Gemeindeassistentin und Meichelböck die neue -referentin.

Mit Claudia Chmiel (links) und Julia Meichelböck gibt es nun zwei neue Ansprechpartnerinnen in der Katholischen Gemeinde. Chmiel ist die neue Gemeindeassistentin und Meichelböck die neue -referentin.

Bild: Luke Maguire

Mit Claudia Chmiel (links) und Julia Meichelböck gibt es nun zwei neue Ansprechpartnerinnen in der Katholischen Gemeinde. Chmiel ist die neue Gemeindeassistentin und Meichelböck die neue -referentin.

Bild: Luke Maguire

In der Katholischen Gemeinde in Buchloe gibt es zwei neue Ansprechpartnerinnen: Claudia Chmiel ist Gemeindeassistentin, Julia Meichelböck Gemeindereferentin.
12.10.2020 | Stand: 19:00 Uhr

Die Kirchengemeinde Buchloe hat seit dem 1. September zwei neue Mitarbeiterinnen im Bunde: Claudia Chmiel ist als Gemeindeassistentin und Julia Meichelböck als -referentin in der Buchloer Kirchengemeinde tätig.

Chmiel wird innerhalb der nächsten beiden Jahre ihre Berufseinführung in Buchloe machen. Zuvor war die gebürtige Dresdnerin bereits elf Jahre als Religionslehrerin tätig, möchte nun allerdings den nächsten Schritt machen und Gemeindereferentin werden. „In der DDR habe ich eine Ausbildung zur kirchlichen Erzieherin gemacht. Da diese Ausbildung aber nicht überall anerkannt war, hat es mich nach Bayern verschlagen“, sagt Chmiel. Die Kindergärten dort seien aber nicht so religiös gewesen, weshalb Chmiel schon bald in die Schule wechselte.

Von der Schule in die Pfarrei

Mit vier Kindern ist Chmiel bereits gut geübt in der Erziehung junger Menschen. Ihre jüngste Tochter ist nun 13 Jahre, alt genug, dass Chmiel Freiraum für etwas Neues hat: „In der Schule ist alles theoretischer und die Schüler sind im Grunde gezwungen, den Religionsunterricht zu besuchen. In der Gemeinde beruht alles auf Freiwilligkeit. Die Leute kommen auf uns zu und brauchen unsere Hilfe. Das gefällt mir mehr.“

Die andere Neue ist Julia Meichelböck. Die 30-jährige Blonhofenerin hat bereits drei Jahre in Kochel am See gearbeitet. Dort war sie als Leiterin eines Seniorenheims tätig. In Benediktbeuren hat sie ihr Studium der Religionspädagogik absolviert und sich zunehmend mit theologischen Fragen beschäftigt. „Da hat dann auch mein Glauben stark zugenommen“, erzählt Meichelböck. Ihre Zeit als Gemeindeassistentin hat sie dann in Augsburg verbracht: „Es war schön, aber jetzt freue ich mich auf meine Aufgaben hier in Buchloe. Dass hier eine Kombi aus Stadt und Land ist, gefällt mir sehr gut.“

In ihrem Pastoralteam fühlen sich beide sehr wohl: „Das ist die netteste Pfarrei, in der ich je war“, erzählt Chmiel lachend. Meichelböck ergänzt: „Ich suche noch nach Fehlern oder Verbesserungen, finde aber einfach keine.“

Jeder Tag ist anders

Einen geregelten Arbeitsalltag gebe es für die beiden allerdings nicht: „Der Religionsunterricht in der Schule findet regelmäßig statt, alles andere nicht.“ So gebe es wöchentlich Dienstgespräche, Treffen mit dem Gottesdienstteam und dem Pfarrgemeinderat sowie ehrenamtliche Treffen und die Vorbereitung der Firmung und Kommunion. „Außerdem sprechen wir oft mit Familien, die unsere Hilfe brauchen. Das ist eine unserer wichtigsten Aufgaben“, sagt Meichelböck.

Ihr Schwerpunkt liegt in der Vorbereitung der Kommunionkinder, während Chmiel für die Firmkinder zuständig ist. Die diesjährige Kommunionsgruppe hat Meichelböck bereits für eine kurze Zeit kennengelernt: „Normalerweise begleiten wir die Kinder über ein Jahr hinweg. Bei der diesjährigen Kommunion kannte ich die Kinder noch nicht so gut, trotzdem hat es mir viel Spaß gemacht.“

Auch Chmiel hatte bereits Erfahrungen mit den Firmlingen: „Die Vorbereitung wurde zum größtenteils über eine Online-Plattform abgehalten. Da tut es den Kindern und Eltern auf jeden Fall gut, einen Ansprechpartner zu haben.“

Hauptaufgabe ist die Seelsorge

Was den beiden besonders am Herzen liegt, sind die persönlichen Gespräche mit ihren Mitmenschen. „Seelsorge nimmt einen großen Teil unserer Arbeit ein. Sie passiert meistens am Abend, wenn man zusammensitzt und etwas trinkt. Da lernen wir unsere Mitmenschen auf eine ganz andere Weise kennen“, sagt Meichelböck. Dort seien die Leute aufgeschlossener und würden persönlicher reden, findet Chmiel. Besonders erfüllend sei es für die beiden, dass sie mit Menschen aus allen Altersstufen und sozialen Milieus zusammenarbeiten.