Energieversorgung

Zwischen Landsberg und Honsolgen entsteht eine neue Stromtrasse

Neue Stromtrassen

32 Strommasten zwischen Honsolgen und Landsberg werden zurückgebaut, 25 neue sollen „standortnah“ errichtet werden. Unser Foto entstand südlich von Honsolgen.

Bild: Karin Hehl

32 Strommasten zwischen Honsolgen und Landsberg werden zurückgebaut, 25 neue sollen „standortnah“ errichtet werden. Unser Foto entstand südlich von Honsolgen.

Bild: Karin Hehl

Verlegung der Oberleitungskabel zwischen Honsolgen und Landsberg ist aus Buchloer Sicht unproblematisch. Warum der Umbau nötig ist.
21.05.2021 | Stand: 12:12 Uhr

Keine Einwände hat die Stadt Buchloe zur Veränderung der Oberleitungsstromtrassen zwischen Honsolgen und Landsberg. Die Regierung von Oberbayern hat auf Antrag der Lechwerke (LEW) ein Planfeststellungsverfahren für die Erneuerung der bestehenden 110-kV-Freileitung zwischen Honsolgen und Landsberg eingeleitet.

Auf einer Länge von zehn Kilometern werden 32 Masten ab- und 25 neugebaut

Als Träger öffentlicher Belange sollte auch die Stadt Buchloe dazu eine Stellungnahme abgeben. In der jüngsten Stadtratssitzung erläuterte Bauamtsleiterin Barbara Tugemann das Vorhaben. So sei geplant, ab Sommer 2022 auf einer Länge von knapp zehn Kilometern 32 Masten zurückzubauen und 25 neu, meist „standortnah“ zu errichten. Das Vorhaben diene unter anderem der Bewältigung der steigenden Menge regenerativ erzeugter Energie, etwa durch Photovoltaik- oder Windkraftanlagen. Die bestehenden Hochspannungsleitungen wurden laut Tugemann zwischen 1941 und 1959 gebaut und sind inzwischen veraltet.

Westlich von Landsberg, wo die Hochspannungsleitungen derzeit fast parallel und ähnlich verlaufen, sei der Umbau auf eine Leitung geplant. Dabei werde eine der beiden bestehenden Trassen abgebaut. Die andere Trasse werde von einer Doppelleitung zu einer Vierfachleitung umgebaut, erklärte Tugemann.

Erdkabel hätten einen größeren Eingriff in landwirtschaftlich genutzte Felder bedeutet

Geprüft habe die Verwaltung auch eine Verlegung von Erdkabeln. Doch dies hätte einen größeren Eingriff in landwirtschaftlich genutzte Felder und in geschützte Flächen bedeutet.

Die Planunterlagen liegen bis einschließlich 9. Juni in der Stadt Buchloe und in der Marktgemeinde Waal aus. Sie sind zudem auf der Internetseite der Regierung von Oberbayern sowie auf der Homepage der Stadt Buchloe zu sehen.

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