Pfronten

Klingende Heimatliebe

Pfrontar Buabe

Pfrontar Buabe

Bild: Erwin Kargus

Pfrontar Buabe

Bild: Erwin Kargus

Pfrontar Buabe Stimmungserlebnis im Kurpark bei den Viehscheid Däg
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Von eka
16.09.2019 | Stand: 13:45 Uhr

Das einstündige Konzert der „Pfrontar Buabe“ im Kurpark, das zum Programm der „Pfrontar Viehscheid Däg“ zählte, bildete ein echtes Stimmungserlebnis. Ihre Lieder mit Jodlern aus Pfronten, dem Allgäu und der Schweiz drückten Bewunderung und Achtung für die Natur, aber auch tiefe Liebe zur Heimat aus. Passend dazu wärmte die Abendsonne, plätscherte die nahe Vils und beim abschließenden „Pfrontar Lied“ läuteten sogar die Abendglocken.

Die Mischung aus frohen Klängen unter Dirigent Christoph Dasser und lustig-informativen Worten von Josef Nöß kamen beim fleißig applaudierenden Publikum an. Die „hauseigene Musi“ mit Bassgeige, Harmonika und Gitarre ergänzte Jodellieder wie „Bergmorge“, „Baurelied“ und „Alpsommer“. Moderator Nöß verriet in ausschließlich „wahren Gschichtle“, dass die Bauern einst drei bis vier Schoppen Wein tranken, der Kienberg auf Moosboden stehe, ständig kleiner werde und in 3000 Jahren das Gipfelkreuz auf ebenem Weg zu erreichen sei. Seine bekannte Story von den „Pfrontar Gamsabhängern“ verfing ebenso wie die von ihm zitierte Aufforderung eines Bauern im Frühjahr: „Geißebua du Geiße naus, d’ Kurgäst wend Gems seah.“