Immenstadt

Neues Gipfelkreuz am Gschwender Horn

Gemeinschaftsaktion Gipfelkreuz. Auf 1450 Metern Höhe prangt ein neues Gipfelkreuz mit Kupferhaube, damit das Naturmaterial nicht so schnell verwittert.

Gemeinschaftsaktion Gipfelkreuz. Auf 1450 Metern Höhe prangt ein neues Gipfelkreuz mit Kupferhaube, damit das Naturmaterial nicht so schnell verwittert.

Bild: Siegfried Lang

Gemeinschaftsaktion Gipfelkreuz. Auf 1450 Metern Höhe prangt ein neues Gipfelkreuz mit Kupferhaube, damit das Naturmaterial nicht so schnell verwittert.

Bild: Siegfried Lang

Zu zehnt schleppte eine Gruppe Allgäuer das Kreuz auf den Gipfel.
27.08.2020 | Stand: 13:26 Uhr

Es ist geschafft. Auf dem Gschwender Horn (1450 Meter) bei Immenstadt prangt ein neues Gipfelkreuz. Es ist aus Holz und über sechs Meter hoch. Christian Koller aus Immenstadt hat das Holz gespendet und das Kreuz gebaut. In einer Gemeinschaftsaktion haben es dann Freunde und Bekannte von Johannes Bechter (Besitzer des Grundstücks) und Christian Koller auf den Berggipfel gehievt, befestigt und mit einem selbst gebundenen Gipfelbuch in einem selbst hergestellten kupfernen Behälter versehen.

Eine Zehnergruppe trug das Kreuz nach oben

Der Besitzer des Grundstücks ist Johannes Bechter. Der Großvater von Bechter, Johannes Haslach, hatte in den 1970-er Jahren ein großes Holz-Kreuz am Gschwender Horn errichtet „mit seinem Telegrafen-Bautrupp“, erzählt Bechter. Aber ewig hält ein Holzkreuz schließlich nicht. „Das Holz war schon ziemlich verfault.“ Es hätte bei starkem Wind oder in einem kalten, schneereichen Winter zum Sicherheitsrisiko werden können, sagt der Immenstädter. Deshalb haben er und Koller einen ganzen Trupp ihrer Freund mit den unterschiedlichsten Berufen (viele Handwerker, eine Buchbinderin, Spengler, Ärzte) motiviert, das Kreuz mit aufzustellen.

In Luitharz wurde das Holz geholt, in auf der Alpe Seifen-Moos das Kreuz montiert und dann bis hinters Naturfreundehaus hinaufgekarrt. Den Rest des Weges trug eine Zehnergruppe das schwere, große Kreuz nach oben. „Wir richteten es mit Stangen auf, die man zum Maibaumaufstellen benutzt“, sagt Bechter. Und dann wurde natürlich noch gefeiert rund um das stattliche Kreuz, das zum Wetterschutz eine Kupferhaube, spendiert von Stefan Müller, bekam.