Die Grünen im Allgäu

Was der neu gegründete Ortsverband der Grünen im Oberallgäu fordert

Grüne OV Hörnergruppe

Der Vorstand des neuen Grünen-Ortsverbandes Hörnergruppe zusammen mit dem dem Bundestagsabgeordneten Pius Bandte (links). Rechts daneben Anne Burger, Iris Fisel und Florian Hintermeier. Rechts der Abgeordnete und Landtagsvizepräsident Thomas Gehring.

Bild: Christina Mader

Der Vorstand des neuen Grünen-Ortsverbandes Hörnergruppe zusammen mit dem dem Bundestagsabgeordneten Pius Bandte (links). Rechts daneben Anne Burger, Iris Fisel und Florian Hintermeier. Rechts der Abgeordnete und Landtagsvizepräsident Thomas Gehring.

Bild: Christina Mader

Anne Burger ist Vorsitzende des neu gegründeten Ortsverbandes Hörnergruppe. Sie fordert eine bessere Umwelt- und Klimapolitik. Es ist der neunte Ortsverband im südlichen Oberallgäu.
12.08.2021 | Stand: 05:30 Uhr

Mit der Gründung des Ortsverbandes Hörnergruppe gibt es jetzt neun Ortsverbände der Grünen im südlichen Oberallgäu. Der Vorstand umfasst drei Personen: die Ortsvorsitzende Anne Burger, Stellvertreter Florian Hintermeier und Beisitzerin Iris Fisel.

Anlässlich der Gründungsversammlung war auch der Landtagsvizepräsident Thomas Gehring anwesend, der den Bogen von der Bundestagswahl 1983 bis zur diesjährigen Wahl im September mit der Anmerkung spannte, dass beide Wahlen entscheidend für die Grünen selbst und wegweisend für das Land seien. „Es ist ein gutes Zeichen, jetzt einen Ortsverband Hörnergruppe zu gründen“, sagte Gehring.

Der Bundestagskandidat Pius Bandte stellte die Bodenhaftung der Grünen heraus: „Die Grünen sind stets lokal verankert und engagieren sich besonders für den Erhalt der Heimat, wie man auch am Fall des Riedberger Horns sehen kann.“ Sowohl Gehring als auch Bandte waren sich einig, dass es vor Ort Themen gibt, die dringend von den Grünen mitgestaltet werden müssten.

Vor Ort Anlaufstelle sein

Das griff auch die neu gewählte Ortsvorsitzende Anne Burger auf. Sie betonte, dass es neben mehr Transparenz und Mitsprachemöglichkeit dringend eine bessere Umwelt- und Klimapolitik brauche. Der Ortsverband Hörnergruppe soll eine Anlaufstelle sein, „wenn die Menschen Lösungen für aktuelle Probleme suchen und sich einbringen möchten“. Der Vollausbau der Kreisstraße zwischen Ofterschwang und Bolsterlang auf eine Breite von zehn Metern sei so ein Problem, „das man mit einer Sanierung und einem Radweg deutlich kleiner und flächensparsamer planen kann“, sagte Burger.

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